Wien

Rückschlag: Impfstart bei Ärzten verzögert sich

In Wien können niedergelassene Ärzte doch nicht Ende März mit dem Impfen starten. Das sind die Gründe dafür.
Heute Redaktion
23.03.2021, 16:37

Für den Osten Österreichs, also die Bundesländern Wien, Niederösterreich und Burgenland, sollen am Dienstagabend gemeinsam mit Gesundheitsminister Rudi Anschober (Grüne) Corona-Verschärfungen beschlossen werden.

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Wiens Bürgermeister Michael Ludwig (SPÖ) ließ bereits wissen: "Wir werden in der Ostregion mit Sicherheit verschärfende Maßnahmen setzen und keine Öffnungsschritte." Mehr dazu hier >>

40.000 Impfungen am Tag möglich

Ein weiteres Problem: Ärzte im niedergelassenen Bereich hätten in Wien bereits mit Ende März mit dem Impfen starten sollen. Hier kommt es nun zu Verzögerungen. Ein Sprecher des Gesundheitsstadtrates Peter Hacker (SPÖ) zur APA: "Realistisch starten die Impfungen im niedergelassenen Bereich Mitte April."

Der Grund: Bei dem Vakzin von AstraZeneca kommt es zu Lieferengpässen, Johnson & Johnson hat verspätete Lieferungen avisiert. "Die Überlegung ist, dass pro Woche und Ordination 50 Impfdosen zur Verfügung gestellt werden", heißt es weiter. Die Schnupfenboxen sollen zudem in Impfboxen umgewandelt werden. Aktuell wird im Austria Center Vienna sowie in elf Impfzentren geimpft. Gäbe es genug Impfstoff, schaffe man 40.000 Impfungen pro Tag, so der Hacker-Sprecher.

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