Noch vor dem Weltcupfinale in Norwegen kommt Bewegung in die Szene: Mehrere Athletinnen und Athleten verabschieden sich vom Spitzensport.
Nach den Rücktritten von Romed Baumann und Christina Ager aus Österreich, den Franzosen Adrien Theaux, Clara Direz und Alexis Pinturault sowie dem Südtiroler Simon Maurberger ziehen drei weitere Frauen einen Schlussstrich.
Ilka Stuhec wird am Wochenende in Kvitfjell ihre letzten beiden Speedrennen bestreiten. Die zweifache Weltmeisterin tritt noch einmal in Abfahrt und Super-G an. "Ich möchte in den letzten beiden Rennen so abschneiden wie immer – maximal vorbereitet und wettbewerbsfähig, um die schnellste Zeit zu erzielen", erklärte die 35-Jährige, die insgesamt elf Weltcupsiege gefeiert hat. Auf besondere Abschiedsaktionen verzichtet sie bewusst: "Nach dem kommenden Sonntag wird für alles andere noch genügend Zeit sein."
Auch Ana Bucik Jogan kehrt nicht mehr in den Weltcup zurück. Die 32-jährige Slowenin verabschiedete sich via Social Media: "Vielen Dank an alle, die an mich geglaubt und mich auf dieser Reise angefeuert haben. Eure Unterstützung hat alles bedeutet." In ihrer Laufbahn stand sie einmal auf dem Stockerl.
Ebenfalls ihre Karriere beendet Asa Ando. Die 29-jährige Japanerin schaffte es sechsmal in die Top 20, ihr bestes Resultat war Rang 15 am Semmering. In einem emotionalen Posting blickte sie zurück: "Es gab viele große Momente und viele Tiefschläge, besonders in den vergangenen Jahren. Ich habe meine Träume verfolgt, das hat mir alles bedeutet."