Kosmos 2546 funkt quer

Russischer Satellit stört GPS in Europa

US-Forscher haben einen russischen Satelliten als Quelle von GPS-Störungen identifiziert. Kosmos 2546 sendet gezielt Störsignale aus dem All.
Newsdesk Heute
14.06.2026, 21:02
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Ein russischer Satellit sorgt für massive Störungen von GPS-Signalen in Europa. Der Satellit mit dem Namen "Kosmos 2546" ist eigentlich Teil eines russischen Frühwarnsystems, das Raketenstarts erkennen und melden soll.

Doch wie Berechnungen dreier US-Forscher nun zeigen, wird der Satellit offenbar auch als Störsender eingesetzt. Die Wissenschaftler konnten nachweisen, dass die GPS-Störungen vom russischen Satelliten ausgehen.

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Wie NTV berichtet, sendet Kosmos 2546 kurze Störimpulse aus, die Navigationssysteme in weiten Teilen Europas beeinträchtigen können. Die Störsignale dauern jeweils etwa zehn Sekunden.

Frühwarnsystem wird zum Störsender

Der Satellit Kosmos 2546 gehört zum russischen Frühwarnsystem "Tundra". Dieses System soll eigentlich ballistische Raketenstarts erkennen und die russische Führung frühzeitig warnen.

Die Forscher haben anhand von Daten die Position der Störquelle berechnet und konnten sie eindeutig dem russischen Satelliten zuordnen. Die Störungen betreffen nicht nur GPS, sondern potenziell alle satellitengestützten Navigationssysteme.

Die Erkenntnisse sind brisant: Russland verfügt damit über die Fähigkeit, Navigationssysteme in ganz Europa gezielt zu stören. Das könnte im Ernstfall sowohl den zivilen als auch den militärischen Bereich treffen.

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