Ukraine-Krieg

Mehr Tote als Freiwillige! Putin gehen die Soldaten aus

Die russische Armee kämpft mit massiven Rekrutierungsproblemen. Erstmals übersteigt die Zahl der Toten die der Freiwilligen.
Newsdesk Heute
11.05.2026, 07:45
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Russland steht im fünften Kriegsjahr vor einem dramatischen Personalmangel. Wie der deutsche Historiker Matthias Uhl erklärt, ist die Anwerbung von Freiwilligen regelrecht eingebrochen.

Im ersten Quartal 2026 konnten nur etwas über 70.000 neue Soldaten angeworben werden – das Ziel waren mindestens 30.000 pro Monat. Erstmals übersteigt damit die Zahl der Getöteten die der Neurekrutierten.

Wie ntv.de berichtet, beträgt die Ausbildungszeit für neue Soldaten teilweise nur wenige Tage. Laut einem bekannten russischen Militärblogger entfallen 85 Prozent der Verluste auf neu angeworbene Kämpfer.

Massive Verluste an Militärtechnik

Der Aderlass ist auch bei der Militärtechnik enorm: Rund 14.000 russische Schützenpanzer gelten als verloren, bei den Kampfpanzern liegt die Zahl zwischen 5.500 und 7.500.

Durch den Drohnenkrieg nimmt die Rolle gepanzerter Fahrzeuge ab. Die Ukraine ist bei der Drohnentechnologie aktuell im Vorteil und greift zunehmend Ziele tief im russischen Landesinneren an.

Putins Dilemma

Das russische Regime steckt in einem Dilemma: Es müsste den Krieg beenden, um sein politisches Überleben zu sichern. Gleichzeitig muss es ihn weiterführen, um sein Dasein zu rechtfertigen.

Eine zweite Mobilisierungswelle scheut der Kreml bisher. Die erste Welle im September 2022 führte zu Massenfluchten junger Männer – solche Bilder will Putin vermeiden.

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