Sprecher teilt aus

Kreml nennt EU-Spitze "inkompetent und ungebildet"

Kreml-Sprecher Dmitri Peskow kritisiert die EU-Spitze und schließt Gespräche mit der EU-Außenbeauftragten Kaja Kallas aus.
Newsdesk Heute
25.01.2026, 21:34
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Der Kreml hat vor dem Hintergrund der Suche nach einer diplomatischen Lösung des Ukraine-Kriegs die politische Führung der EU als inkompetent kritisiert und Verhandlungen mit der EU-Außenbeauftragten Kaja Kallas ausgeschlossen.

Der EU-Führung fehle es an vorausschauenden Visionären, beklagte Kreml-Sprecher Dmitri Peskow im russischen Staatsfernsehen. "Das sind irgendwelche ungebildeten inkompetenten Funktionäre, die nicht in die Zukunft schauen und das heute existierende Koordinatensystem verstehen können." Darunter leide das gesamte System der internationalen Beziehungen, so Peskow.

Scharfe Kritik an EU-Außenbeauftragte

Besonders scharf kritisierte er die EU-Außenbeauftragte Kallas aus Estland. "Mit ihr werden wir nie auch nur irgendetwas besprechen, auch die Amerikaner werden das nicht tun", behauptete Peskow. Moskau werde laut NTV einfach abwarten, bis sie ihren Posten aufgebe.

Weiters wirft Russland der EU vor, sich von einer angeblichen Abhängigkeit von russischem Öl und Gas nun direkt in die Arme der USA zu begeben. Das argumentiert zumindest Peskow.

Ukraine-Unterstützung als Grund

Der Frust in Moskau hat vor allem damit zu tun, dass die Europäer die Ukraine unterstützen, die seit Februar 2022 von Russland angegriffen wird. Kremlchef Wladimir Putin hatte damals den Befehl zur Invasion gegeben. Bis heute konnte Russland seine Ziele im Krieg nicht erreichen, auch weil die Ukraine massive Unterstützung aus dem Westen bekommt.

Seit US-Präsident Donald Trump im Amt ist, fällt der wichtigste Verbündete Kiews aber weg. Trump sieht sich selbst nur als Vermittler in dem Krieg, den er, wie vor seiner Wahl angekündigt, innerhalb von 24 Stunden beenden will.

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