Rustikaler Wahlkampfauftakt der FPÖ am Meiselmarkt

"Wir sind mündige Bürger wir brauchen keinen Babyelefanten", stellte FPÖ-Spitzenkandidat Nepp Donnerstagabend klar. Auch Masken waren Mangelware.

Nach einer kurzen Eröffnungsrede von FPÖ-Gemeinderat Maximilian Krauss und einem Stimmungsanheizer durch die John Otti Band betrat der FPÖ-Spitzenkandidat für die Wien-Wahl am 11. Oktober die Bühne am Wiener Meiselmarkt. Es sei eine "entscheidenden Wahl, die in die Geschichte eingehen wird“, so Nepp. Es sei die letzte Chance, dass "der echte Österreicher in Wien die Mehrheit ist, wir sind für den echten Österreicher da." Die FPÖ sei "ein Rot-weiß-rotes Schutzschild", so Nepp weiter. "Echte Wiener sollen wieder Vorrang haben“, betonte er. Viele Menschen würden sich fremd in ihrer Stadt fühlen. Daher sei er auch gegen die Aufnahme von minderjährigen Flüchtlingen aus dem abgebrannten Flüchtlingslager Moria. "Heimreise statt Einreise" sei das Motto, so Nepp.

Blümel und Kurz schuld an "Sündenfall" Flüchtlingskrise 2015

Die Flüchtlingskrise 2015 sei ein "Sündenfall“, betonte der blaue Spitzenkandidat. Die Schuld daran, dass 100.000 Menschen nach Wien gekommen seien und sich die Wiener an den Rand fühlen, würden ÖVP-Spitzenkandidat Gernot Blümel als Generalsekretär der ÖVP und Bundeskanzler Sebastian Kurz als Außenminister tragen. "Dieses Versagen werden wir schonungslos aufdecken“, so Nepp, der auch das Bildungssystem kritisierte: "Man muss feststellen, dass an manchen Schulen nicht mehr Deutsch gesprochen wird. In Margareten spricht nur noch ein Schüler von zehn Deutsch. Wie soll dort ein Unterricht funktionieren?"

Kritik kam auch an den Corona-Maßnahmen, die ein Angriff auf die Grundrechte sein. Zum Babyelefanten meinte Nepp: " Wir sind mündige Bürger wir brauchen keinen Babyelefanten.“ Die Maske sei ein "Symbol der Angst", man solle sich "nicht verunsichern lassen durch irgendwelche Ampelschaltungen“. Und er stellte klar: "Wis sind keine Coronaleugner, leugnen ja nicht Hämorriden oder Krebs“.

Die Pop-Up-Radwege, "auf denen keiner fährt", seien eine "Autofahrerschikane", der Gürtel-Pool "hirnverbrannt": "So eine Steuergeldverschwendung, das Geld wäre besser bei unseren Familien, unseren Senioren besser aufgehoben."

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