3:0 gewann Borussia Dortmund am Dienstagabend gegen Werder Bremen und sicherte Platz zwei in der Bundesliga ab.
ÖFB-Legionär Marcel Sabitzer erzielte mit einem präzisen Schuss das vorentscheidende 2:0 und beendete seine Tor-Flaute. Erstmals seit 17. Mai 2025, also nach 242 Tagen, traf er wieder für den BVB.
Abgesehen von seinem Treffer zeigte Sabitzer eine unauffällige Leistung. Er spielte auf zwei Positionen. Zunächst in der Mittelfeldzentrale neben Felix Nmecha, im Finish dann hinter Joker Serhou Guirassy eine Etappe weiter vorne.
Nach Schlusspfiff war der 31-Jährige kritisch: "Es war nicht unser bestes Spiel. Wir freuen uns über den Heimsieg, aber es ist Luft nach oben", sagte er im Sky-Interview. Sabitzer weiter: "Es ist nicht unser Anspruch. Da brauchen wir nicht drumherum reden."
Der BVB lieferte vor allem in der ersten Halbzeit eine schwache Leistung ab. Pfiffe begleiteten die Spieler trotz einer 1:0-Führung in die Kabine.
Das verstand der ÖFB-Star nicht: "Es steht 1:0 in der Halbzeit. Dann weiß ich nicht, ob das hilfreich ist. Jeder hat das Recht dazu. Hinten raus haben sie uns dann gefeiert."
Für seinen Trainer Niko Kovac waren die Pfiffe "absolut berechtigt" – zu dürftig sei die Leistung gewesen.
Die Hinrunden-Bilanz des BVB kann sich dennoch sehen lassen: Mit 36 Punkten aus 17 Spielen, dabei zehn Siegen, nur einer Niederlage und lediglich 15 Gegentreffern, hat Dortmund seine zweitbeste Hinrunde seit 2015/16 absolviert. Selbst in der Glanzzeit unter Jürgen Klopp gab es nur ein Jahr, in dem man mehr Zähler zur Saison-Halbzeit geholt hatte.
In den vergangenen 25 Bundesligapartien verlor Dortmund nur ein Spiel – gegen die Bayern.