Turbulente Frühjahrs-Vorbereitung für Sturm! Erst vor wenigen Tagen musste der Meister einen empfindlichen sportlichen Verlust hinnehmen: Tochi Chukwuani, einer der zentralen Motoren im Spiel der Grazer, wechselte für 4,6 Millionen Euro zu den Glasgow Rangers. Ein Abgang, der zwar finanziell schmerzlindernd wirkt, sportlich aber ausgerechnet zum Start der Ära Fabio Ingolitsch schwer ins Gewicht fällt.
Der neue Cheftrainer verliert damit noch vor seinem ersten Pflichtspiel eine Schlüsselfigur – und muss seine Planungen früh anpassen. Umso sensibler ist die Lage nun, da auch um einen weiteren Fixpunkt im Mittelfeld Gerüchte aufgekommen sind.
In den vergangenen Tagen machten Spekulationen über einen möglichen Abgang von Tomi Horvat die Runde. Der Slowene zählt seit Jahren zu den konstantesten Akteuren bei Sturm, ist spielerisch wie taktisch ein Fixpunkt und für die Balance im Zentrum kaum zu ersetzen. Für einen zuletzt strauchelnden Meister wäre ein weiterer Verlust dieser Kategorie womöglich ein Schlag, von dem man sich in dieser Saison nur schwer erholen würde.
Sportchef Michael Parensen versucht jedoch, in der "Kleinen" die Wogen zu glätten. Intern plane man weiterhin mit Horvat für das Frühjahr, konkrete Angebote oder fortgeschrittene Gespräche gebe es nicht. Die kursierenden Gerüchte seien zwar registriert worden, hätten aber bislang keine Substanz.
Gleichzeitig arbeite Sturm im Hintergrund bereits an Verstärkung für das Mittelfeld. Die Verpflichtung eines neuen Spielers soll kurz vor dem Abschluss stehen, letzte Details wurden zuletzt noch geklärt. Das unterstreicht, wie ernst die Grazer die aktuelle Situation nehmen – und wie dringend nach dem Millionen-Abgang von Chukwuani reagiert werden muss.