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Safran - Teurer Gesundmacher auf dem Prüfstand

Heute Redaktion
14.09.2021, 14:51

Was Zeus gut getan hat, schadet uns auf keinem Fall: Glaubt man der griechischen Mythologie hat bereits der Göttervater die Vorteile von Safran zu schätzen gewusst und soll deshalb seine Nächte in einem Bett aus diesem verbracht haben. Obwohl es sehr kostspielig ist, hat das Gewürz einige Vorteile zu bieten von denen nur die wenigsten wissen.

Was Zeus gut getan hat, schadet uns auf keinem Fall: Glaubt man der griechischen Mythologie hat bereits der Göttervater die Vorteile von  Safran  zu schätzen gewusst und soll deshalb seine Nächte in einem Bett aus diesem verbracht haben. Obwohl es sehr kostspielig ist, hat das Gewürz einige Vorteile zu bieten von denen nur die wenigsten wissen.

Für ein Gramm Safran muss man schon mal 14 bis 20 Euro auf den Tisch legen. Das liegt vor allem an der äußerst mühsamen Gewinnung des Nobelgewürzes. So werden die Fäden der Blüte in Handarbeit gezupft, ein Arbeiter schafft höchstens 80 Gramm am Tag. 

Da Safran jedoch für einige Gerichte unentbehrlich ist und auch noch sehr positive Auswirkungen auf unsere Gesundheit hat, lohnt es sich ab und zu etwas tiefer in die Tasche zu greifen.

Heilmittel seit Jahrhunderten

Bereits seit Jahrhunderten schwören die Menschen auf die gesundheitlichen Vorteile des Safran. Auch die alten Römer wussten über die Vorzüge Bescheid. So wurde es in der Antike bei Leber- und Augenkrankheiten, sowie bei verwendet.

Auch konnten angeblich damit gelindert werden. So wurde eine Messerspritze Safran in heiße Milch eingerührt und den Frauen bei Regelbeschwerden verabreicht. Gemischt mit Pfefferminze, Fenchel und Zitronenmelisse soll Safran außerdem bei Überkeit und Erbrechen helfen.

Eine teuere Medizin auf alle Fälle, wenn man bedenkt, dass sich der Kilopreise schon mal bei knapp über 3000 Euro bewegt.

Verdauung wird angeregt

Nicht nur bei Übelkeit, sondern auch bei kann Safran verwendet werden. Es soll angeblich auch den Kreislauf anregen. Lange Zeit hielt sich das Gerücht, dass man durch regelmäßigen Genuss auch abnehmen könnte, das konnte wissenschaftlich allerdings nicht nachgewiesen werden.

Belegt hingegen sind Studien, die eine antidepressive Wirkung nachweisen. So sollen der Inhaltsstoffe Safranal den -Gehalt, der für die Glückgefühle im Körper verantwortlich ist, ansteigen lassen.

Auch bei prall gefüllter Brieftasche, sollte man den Safrankonsum trotz seiner positiven Effekte jedoch keinesfalls übertreiben. In größeren Mengen wirkt Safran als gefährliches Rauschmittel, das Kopfweh, Schwindel und Halluzinationen auslöst. Es soll fallweise sogar schon zu einer Lähmung des Zentralen Nervensystems gekommen sein, die den Tod zu Folge hatte. Dieser Tod wird übrigens als "lachender Tod" bezeichnet, da zu Beginn ein starker Lachreiz auftritt.

 

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