Mit einem fulminanten Auftakt hat Bulgarien mit "Bangaranga" das zweite Halbfinale des "Song Contest" in der Wiener Stadthalle eröffnet.
Die Performance setzte früh ein deutliches Ausrufezeichen auf der Bühne und sorgte gleich zu Beginn für eine energiegeladene Stimmung im Saal, während sich die internationale Konkurrenz noch sortierte. Aber auch kurz danach sorgte ein Moment für Wirbel – und gleichzeitig Verwirrung bei vielen.
Aserbaidschan rückte im weiteren Verlauf in den Fokus. Sängerin JIVA fiel bei ihrem Auftritt besonders durch die visuelle Inszenierung mit roten Tränen im Gesicht auf. Aufregung gab es aber besonders nach ihrem Song. Am Ende der Performance kam es dann zu einem irritierenden Moment: Sie sagte plötzlich "Pu*sy" – oder doch nicht?
Tatsächlich sollte es "Bussi" heißen, ein Wort, das sie im Zuge des Interview-Marathons in Österreich gelernt hatte und über das sie sich auch in viralen Clips bereits amüsierte.
Im ORF-Publikum führte genau dieser Moment jedenfalls zu Verunsicherung darüber, was da gerade gesagt worden war. In der Wiener Stadthalle wurde aber so oder so gejubelt – viele dachten, sie war einfach mutig und schimpfte in der größten Musik-Fernsehshow der Welt.