Salzburg nach 2:2 "wieder auf der richtigen Spur"

Red Bull Salzburg hat zum Auftakt der Europa-League den erhofften Befreiungsschlag verpasst. Das 2:2 am Donnerstag in der Gruppe D daheim gegen Celtic Glasgow machte den "Bullen" aber Mut, schließlich zeigte man spielerisch wieder einen klaren Aufwärtstrend. Am Sonntag im Liga-Schlager daheim gegen die Austria soll der erste Sieg seit 23. August unter Dach und Fach gebracht werden.

Red Bull Salzburg hat zum Auftakt der Europa-League den erhofften Befreiungsschlag verpasst. Das machte den "Bullen" aber Mut, schließlich zeigte man spielerisch wieder einen klaren Aufwärtstrend. Am Sonntag im Liga-Schlager daheim gegen die Austria soll der erste Sieg seit 23. August unter Dach und Fach gebracht werden.

"Für unser Selbstvertrauen war dieses 2:2 nach zweimaligem Rückstand sehr gut. Wir sind wieder auf der richtigen Spur", meinte Kevin Kampl, der allerdings den zahlreichen vergebenen Topchancen gegen den schottischen Serienmeister nachtrauerte. "Wir werden uns weiterhin Tag für Tag, Schritt für Schritt zurückarbeiten", kündigte der slowenische Teamkicker an.

Dass mancherorts in Salzburg noch immer übers Out im gejammert wird, möchte Kampl nicht mehr hören: "Dieses Thema sollte jetzt vorbei sein. Von Hättiwari haben wir nichts. Ich denke, dass wir schon bald wieder an die Leistungen der vergangenen Saison anknüpfen werden. Solche Momente wie gegen Celtic helfen uns dabei, um wieder aufzustehen."

Soriano: "Klare Reaktion gezeigt"

Das 2:2 sicherte Kapitän Jonatan Soriano, der einen Freistoß aus knapp 25 Metern im Tor versenkte. "Wir haben nach drei Niederlagen in Serie eine klare Reaktion gezeigt", stellte der spanische Stürmer zufrieden fest. Für Coach Adi Hütter war die Leistung "absolut in Ordnung". "Nach drei Niederlagen kann man keinen Zauberfußball erwarten. Meine Mannschaft hat dieses Spiel mit viel Emotion und Leidenschaft bestritten. Deshalb bin ich mit dem Punkt zufrieden." Zum Wiederfinden der spielerischen Leichtigkeit brauche man nach Ansicht von Hütter vor allem frisches Selbstvertrauen.

Sorgen um seinen Job macht sich Hütter trotz vier Pflichtspielen ohne Sieg, das gab's in Salzburg seit 2011 nicht mehr, keine. "Wir spielen alle paar Tage. Da bleibt keine Zeit, um großartig nachzudenken." Die vereinzelten "Hütter raus"-Rufe am Donnerstagabend in der Bullen-Arena habe er jedenfalls nicht gehört.

Ilsanker von Krisen-Gerede genervt

Genervt reagiert mittlerweile Salzburgs ÖFB-Teamspieler Stefan Ilsanker, wenn von einer Krise gesprochen wird. "Von welcher Krise wird da nach drei Niederlagen gesprochen? Wir haben gegen Celtic gezeigt, dass wir gegen eine europäische Spitzenmannschaft mithalten können. Wichtig war, dass wir wieder einen besseren Fußball gespielt haben", sah der Mittelfeldspieler einen klaren Aufwärtstrend.

Fürs anstehende Match gegen die Austria zeigte sich Ilsanker optimistisch: "Es geht wieder aufwärts bei uns. Ich bin überzeugt, dass wir am Sonntag drei Punkte einfahren werden."

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