Sansibar in Flammen: Größeres Desaster knapp verhindert

Feuerwehr-Sprecher Gerald Schimpf sprach mit "Heute" über den dramatischen Einsatz auf der Donauinsel.
Feuerwehr-Sprecher Gerald Schimpf sprach mit "Heute" über den dramatischen Einsatz auf der Donauinsel.Video3
Ein Lokal in der sogenannten "Sunken City" in Wien ist völlig abgebrannt. Als die Feuerwehr eintraf, griffen die Flammen bereits auf Gebäude am Ufer über.

Das Lokal "Sansibar" nahe der Reichsbrücke liegt in Schutt und Asche: Die beliebte Bar, erst wenige Tage zuvor nach längerer Corona-Sperre wieder eröffnet, ging am Mittwoch Vormittag aus ungeklärter Ursache in Flammen auf. Als die Feuerwehr kurz nach 9 Uhr in der "Sunken City" auf der Donauinsel eintraf, züngelten die Flammen bereits an Gebäuden am Ufer.

"Es ist uns wirklich in letzter Sekunde gelungen, eine Ausbreitung des Brandes zu verhindern", schilderte Feuerwehr-Sprecher Gerald Schimpf gegenüber "Heute" den heiklen Einsatz. "Es waren 15 Fahrzeuge, ein Boot und etwa 70 Feuerwehrleute im Einsatz", so Schimpf weiter (Video unten). Mit einer Drehleiter und unter Atemschutz sei es schließlich gelungen, die auf schwimmenden Plattformen errichtete Bar abzulöschen. Das Lokal wurde durch die Flammen völlig vernichtet.

Der Brand auf der Donauinsel hielt die Bundeshauptstadt am Morgen in Atem: Die Reichsbrücke musste aufgrund der starken Rauchentwicklung gesperrt werden, Autofahrer mussten mit erheblichen Staus und Verzögerungen rechnen. Bar-Chef Dominik Ercin gab gegenüber "Heute" an, dass zum Zeitpunkt des Feuers keine Mitarbeiter in dem Beachclub waren. Die Ursache des verheerenden Brandes ist noch unklar, es gibt keine Verletzten.

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