Vorhang auf für den nächsten Akt in der Feminismus-Debatte um Sarah Engels (33): Die deutsche ESC-Teilnehmerin hat nach dem Shitstorm der vergangenen Tage eine überraschende Kehrtwende gemacht - und ihren Irrtum offen eingeräumt.
Den Anstoß dazu gab ein Podcast ihrer Kolleginnen Lola Weippert (30) und Vanessa Mai (34). In "Schön laut" stellten die beiden klar: "Eine Feministin hasst nicht zwingend Männer." Feminismus bedeute lediglich, sich Gleichberechtigung zwischen Frau und Mann zu wünschen.
Wie tag24.de berichtet, traf das einen Nerv bei Engels. Zuvor hatte sie im ESC-Podcast "Merci, Cherie" verneint, Feministin zu sein, "weil ich einen ganz, ganz tollen Mann habe und ich mag auch Männer". Diese Aussage löste einen Shitstorm aus - User warfen ihr vor, Feminismus mit Männerhass gleichzusetzen.
Nun gibt die Sängerin auf Instagram offen zu: "Ich wurde bei dem Wort Feminismus einfach total falsch geprägt und offensichtlich zu wenig aufgeklärt. Obwohl ich eigentlich seit Jahren genau diese Werte lebe." Sie habe erkannt, "dass ich offensichtlich eine Feministin bin".
Gleichzeitig kritisiert Engels den Umgang im Netz: "Es hilft niemandem, Menschen dafür sofort als dumm oder sonst was darzustellen, nur weil sie vielleicht bisher einen falschen Blick darauf hatten." Dieses Framing führe dazu, dass sich Frauen nicht mehr trauen würden, über das Thema zu sprechen.
"Viel wichtiger ist doch, dass wir Frauen uns gegenseitig aufklären, zuhören und zusammenhalten", resümiert die 33-Jährige.