Rund 150 Teilnehmer demonstrierten am Mittwochnachmittag am Platz der Menschenrechte im 7. Wiener Gemeindebezirk unter dem Motto "Für Demokratie und Grundrechte". Ein "Heute"-Leserreporter berichtet, auch der Kabarettist und Aktivist Roland Düringer sei vor Ort gewesen. Düringer war vor wenigen Tagen noch im Zusammenhang mit der #allesdichtmachen-Aktion im Gespräch, wo Künstler sich mittels "satirischen" Videos gegen die Corona-Maßnahmen aussprachen.
Eine zweite Demonstration machte den Corona-Rebellen allerdings einen Strich durch die Rechnung. Die satirische Partei "die Partei" meldete eine Art Gegen-Demo "Kein Zustand ist kein Zustand" an. Sollte ihr Ziel gewesen sein, die Corona-Rebellen zu stören, wurde dies erreicht und übertroffen – die Gegen-Demonstranten mussten von der Polizei vertrieben werden.
Mit Schildern mit Aufschriften wie beispielsweise "Chips zu jeder Impfung" sorgten sie für Wirbel – für die Maßnahmengegner war der Gegenwind scheinbar zu stark. Ein Sprecher der Polizei äußerte sich dazu: "Da die Demo „kein Zustand ist kein Zustand“ die andere Demo mittels verbaler Auseinandersetzung und Beschallung durch ein Megaphon an ihrer freien Demonstrationsausübung hinderte, wurde diese Demo in Richtung Gänsemädchenbrunnen verwiesen."