Schafe zählen? In Madrid wäre das unmöglich gewesen

Tausende Schafe samt ihrer Hirten wanderten am 24. Oktober durch Madrid.
Tausende Schafe samt ihrer Hirten wanderten am 24. Oktober durch Madrid.Manu Fernandez / AP / picturedesk.com
Am 24. Oktober war es seit der Pandemie endlich wieder soweit, dass eine lange Tradition durchgeführt wurde: Tausende Schafe liefen durch Madrid.

Am letzten Wochenende hätte das "Schafe zählen" wohl die spanische Hauptstadt Madrid in Tiefschlaf gelegt. Tausende Tiere wurden im Rahmen einer jährlichen Tradition am 24. Oktober von ihren Hirten durch die Großstadt geführt. Hierbei wird auch heute noch von den Schäfern das königliche Wegenutzungsrecht in Anspruch genommen - auch wenn das heißt, dass alle Straßen gesperrt werden müssen.

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Ein Fest für alle

Die Bevölkerung sieht diesem Spektakel jedes Jahr mit Vorfreude entgegen. Von überall reisen Personen mit ihren Kindern an, um auch einen Blick auf die vielen Schafsherden zu erhaschen und der nächsten Generation die Werte ihres Volkes näher zu bringen. Die königlichen Pfade auch heute noch für das Vieh zu beanspruchen ist für die Schäfer selbstverständlich, wenn sie auch fürchten, dass die Tradition bald abgeschafft werden könnte. 2020 musste die Tradition aufgrund der Pandemie pausieren und nun hört man Unkenrufe, ob dies nicht verzichtbar wäre...

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