Was für viele gang und gäbe ist, ist nicht immer legal. Ein 48-jähriger Mann musste das nun auf bittere Art und Weise erfahren. Der Salzburger mit albanischen Wurzeln war zu Silvester in seiner alten Heimat auf Familienbesuch. Am Montag, dem 3. Jänner, entschloss sich der Selbstständige, die Rückreise nach Österreich anzutreten. Eine kulinarische Rarität durfte natürlich nicht fehlen: selbstgemachter Schafkäse. Einer seiner Angehörigen gab ihm etwa 15 Kilogramm davon mit auf den weg.
Als der 48-Jährige an der serbisch-kroatischen Grenze kontrolliert wurde, fiel den kroatischen Grenzbeamten der Käse auf. Der Transport von Fleisch- oder Milcherzeugnissen ist als Privatperson allerdings strengstens verboten. Dass die Strafe allerdings so hoch ausfallen würde, das ahnte der Salzburger nicht. "Die Herren vom Zoll sagten mir, ich solle jetzt umgerechnet etwa 996 Euro bezahlen, ansonsten würde ich meinen Reisepass nicht mehr zurückbekommen", erzählt der 48-Jährige gegenüber "Heute".
Ihm blieb also nichts anderes übrig, als das horrende Strafmandat zu begleichen. Den leckeren Schafskäse musste er vor Ort ebenfalls entsorgen. "Eine Strafe ist in Ordnung, aber die Höhe ist schon ein Wahnsinn", ärgert er sich weiter. Nun will er andere vor der immensen Kostenfalle warnen: "Macht auf keinen Fall den selben Fehler wie ich: Nehmt kein Fleisch und keinen Käse mit."