Schallenberg: "Weihnachten wird ungemütlich"

Vorarlbergs Landeshauptmann Markus Wallner und Bundeskanzler Alexander Schallenberg
Vorarlbergs Landeshauptmann Markus Wallner und Bundeskanzler Alexander SchallenbergFLORIAN SCHROETTER / APA / picturedesk.com
Wie Bundeskanzler Alexander Schallenberg erklärte, werden der Winter und Weihnachten für Ungeimpfte "ungemütlich".

Beim Arbeitsbesuch von Bundeskanzler Alexander Schallenberg in Vorarlberg war die Corona-Lage das bestimmende Thema. Bald droht ein Lockdown für Ungeimpfte.

Dieser sei laut dem Kanzler "vermutlich unvermeidbar". In Oberösterreich wird er bereits am Montag eingeführt. Einen Lockdown für alle (auch Geimpfte) erteilte Schallenberg erneut eine Absage.

"Kein Lockdown der Geimpften aus Solidarität für Ungeimpfte"

"Es soll keinen Lockdown, der Geimpften aus Solidarität für Ungeimpfte geben". Damit würden zwei Drittel der Bevölkerung, "die alles richtig gemacht hat, bestraft", so der Regierungschef. "Das halte ich für den vollkommen falschen Weg", sagt er und spricht von einer "Geiselhaft durch eine Minderheit".

Die Impfquote sei in Österreich "beschämend niedrig", donnert der Kanzler weiter und macht eine klare Ansage: "Die Impfung ist der einzige Wellenbrecher, den wir haben. Jeder, der etwas anderes behauptet, liegt falsch."

Laut Schallenberg sehen wir einem Winter und Weihnachten unter 2-G entgegen. Man sei mit den Maßnahmen "sicher noch nicht am Ende der Fahnenstange", so der Bundeskanzler. Man werde etwa eine Impfpflicht für bestimmte Berufsgruppen diskutieren. Für Ungeimpfte werde Weihnachten "ungemütlich".

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