Dutzende Leichensäcke vor dem Kanzleramt abgelegt

Mit insgesamt 49 "Toten" in Leichensäcken und einigen Sensen wiesen Aktivisten am Freitag auf ein trauriges Jubiläum hin.

Bedrückende Szenen spielten sich Freitagnachmittag am Wiener Ballhausplatz, zwischen Bundeskanzleramt und Präsidentschaftskanzlei, ab. Rund 50 Jugendliche lagen da plötzlich bei gespenstischer Stille in Leichensäcken am Boden.

Wie viele schon vermuten werden, handelte es sich dabei um eine Protest-Aktion. Aktivisten von "Fridays for Future" wollen daran mahnen, dass es seit mittlerweile 400 Tagen keine klar definierten nationalen Klimaziele gibt – trotz grünem Umweltministerium. 

"So kann es nicht weitergehen"

Einer Studie zufolge koste diese Verzögerung jeden Tag 49 Menschen das Leben – deswegen die 49 Personen in Leichensäcken. Aus diesem Grund appelliert man an die Regierung, ehestmöglich zu handeln.

"Wir sagen, das kann so nicht weitergehen! Wir brauchen ein ambitioniertes Klimaschutzgesetz, welches eine rasche und effiziente Abnahme unseres Treibhausgasausstoßes sicherstellen kann. Die Regierung muss das Klimaschutzgesetz priorisieren und ehestmöglich beschließen", so die Aktivisten.

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