"Du kleine F**!"

"Scheiß Österreicherin!" Wienerin bei U-Bahn verprügelt

In der U6-Station Philadelphiabrücke kam es zu einer brutalen Attacke auf eine Wienerin. In "Heute" spricht sie über den traumatisierenden Vorfall.
Maxim Zdziarski
30.05.2026, 11:45
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Schockmoment am Montagabend in Wien-Meidling: Eine junge Frau (25) wurde laut eigener Schilderung bei einer U-Bahn-Station plötzlich attackiert und beschimpft. Unter Tränen schilderte sie gegenüber "Heute" die dramatischen Szenen – die Wienerin spricht von einem traumatisierenden Erlebnis.

"So etwas ist mir noch nie im Leben passiert", erzählt die Betroffene völlig aufgelöst. Nach dem Vorfall habe sie sich nicht einmal mehr in die Arbeit getraut und sich krankmelden müssen.

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Frau mit rosa Kleid pöbelte los

Der Vorfall begann laut der 25-Jährigen bereits bei der U-Bahn. Während sie mit ihrem Freund sprach, sei sie plötzlich beim Aussteigen von einer unbekannten Person an der Schulter angetippt worden.

"Ich habe die Person davor noch nie in meinem Leben gesehen", betont die Wienerin im "Heute"-Talk. Doch die Fremde behauptete, von der 25-Jährigen ausgelacht worden zu sein. Diese verneinte das und ging einfach die Rolltreppen hinauf.

An den Haaren gezogen und beschimpft

Dann eskalierte die Situation völlig. Laut der Betroffenen wurde sie sofort angepöbelt und geschlagen. Die aggressive Frau habe sie schließlich an den Haaren gezogen und sie als "scheiß Österreicherin" beschimpft. Besonders schockierend: Obwohl sich zahlreiche Menschen im Bereich der Station befunden haben, griff zunächst niemand ein.

Fremder Mann zeigte Zivilcourage

Erst ein unbekannter Mann soll schließlich eingeschritten sein und Zivilcourage gezeigt haben. Der Mann drohte mit seinem Skateboard in der Hand und forderte die rabiate Frau im pinken Kleid auf, sofort aufzuhören. Danach habe sich die Angreiferin entfernt.

Die Betroffene erstattete mittlerweile Anzeige gegen Unbekannt und hofft nun, dass die Polizei die Verdächtige ausfindig machen kann. Genug Videomaterial gibt es immerhin. "Locker 40 Leute haben das mitbekommen", sagt die Wienerin enttäuscht. Umso dankbarer ist sie dem fremden Mann, der letztlich geholfen habe und so womöglich Schlimmeres verhindern konnte.

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