"Nummer funktionierte nicht": Schiebung bei Starmania?

Wurde bei Starmania etwa geschummelt?
Wurde bei Starmania etwa geschummelt? picturedesk.com
Anna Buchegger setzte sich am Freitag im großen Finale gegen Fred Owusu durch. Das gefiel nicht allen Zuschauern.

Seit der ersten Performance galten alle vier Starmaniacs als Favoriten: Tobias Hirsch, Vanessa Dulhofer, Fred Owusu und Anna Buchegger traten am Freitag zum letzten Mal gegeneinander an. Am Ende konnte die Salzburgerin die Zuschauer mit ihrem eigenen Song "Ease" am meisten begeistern.

Während Anna im TV ihren Sieg feierte, entbrannte großer Ärger im Netz. Unzählige Fans warfen dem ORF Betrug und Schiebung vor. So seien die Leitungen ihrer Favoriten gesperrt gewesen, man sei kaum oder gar nicht durchgekommen. "Irgendwas ist da nicht ok" und, "Die Nummer funktioniert nicht" ist auf dem offiziellen Starmania-Account auf Insta zu lesen.

"Kein technisches Problem"

"Heute" fragte direkt beim ORF nach und wollte wissen, ob an den Schiebungs-Vorwürfen etwas dran ist. Die Antwort: "Wir verstehen die Enttäuschung und nehmen die Rückmeldung sehr ernst". Gleichzeitig weist man den Vorwurf der Schiebung kategorisch zurück. 

Auch beim Votingabwickler wurde nachgehakt. Dort betonte man: "Es gab am Freitag kein technisches Problem in der Abwicklung, wir haben auf allen Durchwahlen regelmäßig eine Vielzahl SMS und Anrufe reinbekommen." Gleichzeitig wisse man aber, dass es vereinzelte Rückmeldungen des Nicht-Durchkommens gab. Und zwar bei allen vier Kandidaten.

"Ein Nicht-Durchkommen liegt meist am lokalen bzw. regionalen Netz, das sehr kurzfristig und punktuell bei einem Peak überlastet sein kann. Es kann auch sein, dass bei den Anrufern die Mehrwertnummern gesperrt sind. Beides liegt im Bereich des jeweiligen Providers, der hier Auskunft erteilen kann", so der ORF.

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