Hartes Jahr für Musiker

Schlaganfall, Tumor & Unfall: Sorge um "Stoani-Fritz"

Der legendäre Musiker des Stoakogler-Trios hat ein emotionales Schreiben aus dem Krankenhaus veröffentlicht und darin Erschütterndes offenbart.
Heute Entertainment
30.05.2026, 21:40
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Fritz Willingshofer (77), bekannt als "Stoani-Fritz" des legendären Stoakogler-Trios, hat ein bewegendes Jahr hinter sich. Gleich dreimal lag der Steirer heuer im Krankenhaus.

"Ich hatte in den letzten drei Monaten das Pech, dass ich jeweils eine Woche im Spital lag – im LKH Bruck, im LKH Weiz und im Klinikum Graz", schreibt der Musiker aus Gasen laut "Krone" in einem emotionalen Brief an das Krankenhauspersonal.

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Schlaganfall, Hirntumor, fünf gebrochene Rippen

Das Schicksal schlug gleich mehrfach zu: Anfang Februar erlitt Willingshofer einen leichten Schlaganfall, der dank rascher Einlieferung und Behandlung ohne bleibende Schäden verlief.

Bei den darauffolgenden Untersuchungen wurde ein Hirntumor entdeckt. Der gutartige Hypophysentumor konnte glücklicherweise vor Kurzem in Graz entfernt werden. Doch als wäre das alles nicht schon mehr als genug, verunglückte der pensionierte Landwirt kurz vor Ostern noch mit dem Traktor und brach sich dabei fünf Rippen.

"Gleich drei extreme Fälle, die mich runtergeholt haben", sagt der "Steirermen san very good"-Interpret.

Tumor durch Nase entfernt

In einer dreistündigen Operation entfernte Neurochirurg Alexander Micko vom Klinikum Graz den Tumor über die Nase. Bereits einen Tag nach dem Eingriff war Willingshofer wieder auf den Beinen, nach sechs Tagen durfte er das Spital verlassen.

"Nach der Operation habe ich mich gefragt, ob ich nun einen Hohlraum im Kopf habe", schmunzelt er erleichtert. "Man glaubt nicht, wie eine gute OP-Aufklärung und ein nettes Gespräch einem Patienten helfen können."

In seinem Brief lobt Willingshofer das gesamte Personal, von den Ärzten über die Pfleger bis hin zu den Reinigungskräften: "Im gewöhnlichen Alltag ahnt man nicht, was in unseren Spitälern so vorgeht, damit sich das Radl dreht. Welche Verantwortung jeder einzelne trägt, aber auch welchem Stress und manchmal auch Übergriffen das Spitalspersonal ausgesetzt ist."

Besonders das österreichische Gesundheitssystem schätzt er heute mehr denn je, vor allem im Vergleich zu dem, was er auf Auslandsreisen gesehen hat: "Ein Wahnsinn, was ich in Griechenland oder Argentinien an desolaten Krankenhäusern und veralteten Medizingeräten gesehen habe."

Nun hat ihm sein Arzt eine Zwangspause verordnet: Zwei Monate lang muss der Musiker die Finger von Blasinstrumenten und Drechslermaschine lassen.

{title && {title} } red, {title && {title} } 30.05.2026, 21:40
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