Melissa Naschenweng spricht in einem neuen Interview überraschend Dinge an, die andere Künstler ganz gezielt meiden. In einem offenen Podcast-Talk bezog die Kärntnerin klar Stellung zu mehreren Reizthemen.
So verteidigte sie Andreas Gabaliers Entscheidung, die Bundeshymne ohne "Töchter" zu singen, und erklärte in der Folge von "Message Macht Medien" außerdem: "Ich fühle mich trotzdem gleich viel wert, obwohl ich oft einmal auf das Gendern verzichte, oder eigentlich immer, weil ich einfach … ich verschleudere mich teilweise selbst und denke mir so: Ich weiß gar nicht mehr, ob das grammatikalisch richtig ist."
Noch deutlicher wurde die Sängerin beim Thema Sicherheit für Frauen. Auf die Frage von Gerald Fleischmann, ob sie sich nachts in Städten wie Wien, Graz oder Linz sicher fühle, antwortete sie ehrlich.
"Ich habe Angst und ich finde, dass es schade ist, dass man im eigenen Land Angst haben muss. Ich fühle mich als Frau allein nicht sicher", lässt sie ungefiltert wissen.
Genau diese Aussagen brachten ihr nun prominente Unterstützung ein: Herbert Kickl reagierte nämlich jetzt öffentlich auf "Heute"-Berichte. Dazu meldete sich der FPÖ-Chef auf Social Media zu Wort und schwärmte von der "Alpenbarbie".
Der Politiker erklärte sich als Fan und schrieb: "Melissa Naschenweng ist eine tolle österreichische Musikerin. In einem aktuellen Interview spricht sie schonungslos und ehrlich aus, was sich viele Frauen denken. Traurig, dass wir in einem Land leben, in dem Frauen Angst haben müssen."