Schlangen vor Geschäften, aber Umsatz unter Erwartungen

Der verkaufsoffene Feiertag sorgte für lange Schlangen vor den Shops. Im Handel ist man über die Umsätze aber nicht glücklich.

Der Shopping-Feiertag am Dienstag war geprägt von langen Schlangen vor Geschäften. Doch das große Geld dürften diese nicht gemacht haben, wie der Handelsverband per Aussendung meldet. Die ersten beiden Einkaufstage seit der Wiedereröffnung des stationären Non-Food Handels seien "deutlich hinter den Erwartungen der Händler" zurückgeblieben, heißt es.

An Maria Empfängnis – traditionell einer der umsatzstärksten Tage des Jahres – sei die Kundenfrequenzen bis zum frühen Nachmittag in den Geschäften weit niedriger als prognostiziert gewesen. "Mit der Fortdauer des Tages ist nun mehr Aufkommen wahrnehmbar, allerdings wir vielerorts mehr gebummelt als tatsächlich gekauft", so der Handelsverband.

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Händler hoffenauf Zunahme der Umsätze

Viele Händler – insbesondere in den Segmenten Bekleidung, Schuhe, Baustoffhandel, Uhren, Schmuck – rechnen am Dienstag sogar mit weniger Umsatz als am Montag. Je nach Warengruppe und Region haben einige bereits begonnen, Personal nach Hause zu schicken, andere hoffen noch auf eine Zunahme der Frequenzen und Umsätze am späten Nachmittag.

"Die Gastronomie fehlt dem Handel sehr, da jetzt eher gezielte Käufe getätigt werden und Gelegenheitskäufe durch verkürzte Aufenthaltsdauern wegfallen – das zeigen die ersten beiden Einkaufstage seit Ende des harten Lockdowns ganz deutlich. Damit bleibt auch die wirtschaftliche Lage der heimischen Händler weiterhin angespannt", so Handelsverband-Geschäftsführer Rainer Will.

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