Um 10.15 Uhr wurden vier Feuerwehren des Pflichtbereichs Ebensee zum Arikogel alarmiert. Sie erkundeten das Gelände und entdeckten die Flammen. Schließlich eilten weitere Kräfte zum betroffenen Gebiet – u.a. zwei Hubschrauber und die Bergrettung.
Der Brand erstreckt sich zwar lediglich auf eine Fläche von rund 30 Quadratmetern. Aber: Das Gelände ist steil und schwer zugänglich. Material und Wasser müssen mittels Helikopter geflogen werden. Die Bergretter unterstützen die Feuerwehrler durch Seilsicherung.
Am Nachmittag dauerten die Arbeiten noch an. 20 Fahrzeugen sowie je ein Hubschrauber von Polizei und Bundesheer waren im Einsatz.
Viel Arbeit für die Feuerwehr auch in der Nacht auf Dienstag: Heftige Gewitter hielten sie im ganzen Land auf Trab gehalten. In Summe wurden mehr als 200 Einsätze gezählt.
Besonders betroffen von den Unwettern: die Gegend in und um Vöcklabruck. Wegen Starkregen quollen Kanäle über. Keller, Tiefgaragen und Gebäude mussten vom Wasser befreit werden.