Ein grausamer Fall beschäftigt derzeit ein Gericht in Basel. Marc R. (43), ein Manager aus einem Villenviertel bei Basel, muss sich wegen des Mordes an seiner Ehefrau Kristina J. (38) verantworten.
Die Frau war Catwalk-Trainerin, Mutter von zwei kleinen Töchtern (4, 6) und ehemalige Miss-Schweiz-Kandidatin. Laut Anklage soll ihr Ehemann sie 2024 erwürgt, ihren Kopf rasiert und anschließend ihren Körper mit einem Mixer zerkleinert haben.
Wie Bild.de berichtet, behauptet der Angeklagte vor Gericht, er habe in Notwehr gehandelt. "Wir hatten eine leidenschaftliche Beziehung. Doch sie hat sich immer mehr abgekapselt, Einblick in meine Finanzen und 4000 Franken Taschengeld im Monat verlangt. Als ich sie fragte, was sie zur Familie beiträgt, ist sie explodiert", wird der mutmaßliche Frauenmörder zitiert.
Sie habe ihn danach mit einem Messer attackiert. "Damit habe ich nicht gerechnet. Im Abwehrchaos habe ich sie am Hals gepackt", behauptet er. Ihr Tod? Ein "Versehen". Die brutale Beseitigung ihrer Leiche? Eine "Panikreaktion".
Die Ermittlungsergebnisse widersprechen jedoch seiner Darstellung: Für den behaupteten Messerangriff seiner Frau gebe es keinerlei Beweise. Die Staatsanwältin sieht in der Tat ein Verbrechen aus Kontrollbedürfnissen, Kränkungen und Rache. Sie hat lebenslange Haft für den Angeklagten gefordert.
Das Urteil wird am Mittwoch (13. Mai) erwartet. Bis dahin bleibt offen, ob das Gericht der Notwehr-Darstellung des Managers folgen wird oder der Anklage folgt.