Gefeuert in 10 Minuten

Schock-Studie: So schnell ist man den Job los

Eine Studie zeigt: In zwei Dritteln der Fälle dauert das Kündigungsgespräch maximal zehn Minuten. Bei 40 Prozent ist nach fünf Minuten aus.
Technik Heute
16.06.2026, 15:52
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Wer einen neuen Job will, muss oft mehrere Bewerbungsgespräche und Assessments über sich ergehen lassen. Beim Rauswurf geht es dagegen blitzschnell: 63 Prozent der Kündigungsgespräche dauern höchstens zehn Minuten, bei 40 Prozent ist bereits nach fünf Minuten Schluss.

Das zeigt eine aktuelle Studie von HR Works, für die mehr als 6.000 Beschäftigte in Deutschland befragt wurden. Darunter waren 825 Personen, die in den vergangenen fünf Jahren entlassen wurden.

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Wie computerwoche.de berichtet, findet nur eine knappe Mehrheit der Kündigungen überhaupt persönlich statt. Dabei macht die Art der Entlassung einen großen Unterschied: Wird sie persönlich ausgesprochen, empfinden 64 Prozent der Betroffenen das als angemessen.

Telefonische Kündigung fällt durch

Bei schriftlichen Kündigungen sind es nur noch 34 Prozent, die das Format für passend halten. Am schlechtesten schneiden telefonische Entlassungen ab: Nur 28 Prozent derjenigen, die am Telefon von ihrem Rauswurf erfahren, finden das angemessen.

Auch inhaltlich läuft es oft holprig: Nur etwas mehr als ein Drittel der Gekündigten konnte die eigene Sicht darstellen. Die Gründe für die Entlassung wurden 42 Prozent der Betroffenen nachvollziehbar erklärt - mehr als einem Viertel jedoch nicht.

Expertin fordert bessere Vorbereitung

"Trennungsgespräche gehören zu den schwierigsten Aufgaben für Führungskräfte", sagt Ivana Baumann, Director HR bei HR Works. "Wer eine Entlassung ausspricht, muss klar sein, aber auch respektvoll, nachvollziehbare Gründe liefern und offen für die Perspektive des Entlassenen sein."

Unternehmen sollten ihre Führungskräfte und HR-Verantwortlichen besser auf solche Gespräche vorbereiten, so die Expertin. Ein rein formaler Ablauf werde der Situation oft nicht gerecht.

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