Studie zeigt Alarmsignal

Jeder Zweite kündigt wegen schlechtem Chef

Toxische Führung vertreibt Talente und schadet ganzen Teams. Eine aktuelle Studie zeigt, warum viele schlechte Chefs dennoch befördert werden.
Technik Heute
08.06.2026, 10:07
Hör dir den Artikel an:
00:00 / 02:45
1X
BotTalk
Loading...
Angemeldet als Hier findest du deine letzten Kommentare
Alle Kommentare
Meine Kommentare
Sortieren nach:

Kommentare neu laden
Nach oben

Schlechte Führung ist kein Einzelfall mehr - sie ist zur Normalität geworden. Eine neue Studie belegt, dass bereits jeder zweite Beschäftigte wegen Problemen mit dem Vorgesetzten den Job gewechselt hat.

Noch alarmierender: 76 Prozent der Befragten betrachten schlechtes Management als gängige oder sogar unvermeidbare Realität in der modernen Arbeitswelt.

"Heute" auf Google als bevorzugte Quelle festlegen

Wie computerwoche.de berichtet, liegt das Problem auch daran, dass toxisches Führungsverhalten häufig toleriert wird, solange die Leistung stimmt. Fast die Hälfte der schlechten Vorgesetzten wird demnach trotz mangelnder Führungsqualitäten befördert.

Diese Eigenschaften machen Chefs unerträglich

Bei den Gründen für Unzufriedenheit geht es weniger um fachliche Inkompetenz. Die Beschäftigten beklagen vor allem mangelnde Integrität ihrer Vorgesetzten.

Konkret erleben Mitarbeiter häufig Mikromanagement, das Ignorieren von Burnout-Symptomen und öffentliche Demütigung. Auch fehlende Transparenz bei Entscheidungen und schlechte Kommunikation treiben Angestellte in die Kündigung.

Kettenreaktion schadet dem ganzen Team

Die Folgen beschränken sich nicht auf einzelne Frustrierte. 52 Prozent sehen in schlechtem Management einen Auslöser für Konflikte und Spannungen im Team. 41 Prozent berichten von erhöhter Fluktuation, 35 Prozent von schlechteren Leistungen.

Problematisch: Viele Betroffene scheuen sich, ihre Vorgesetzten zu melden. 54 Prozent empfinden es als riskant oder unsicher, Beschwerden an die Personalabteilung weiterzugeben.

Für die Studie wurden im März 2026 insgesamt 1.000 Berufstätige aus Deutschland, Großbritannien, Frankreich, Italien und Spanien befragt.

{title && {title} } tec, {title && {title} } 08.06.2026, 10:07
Jetzt E-Paper lesen