Endlich ausschlafen, ein Buch lesen, schwimmen, perfekte Tomaten essen, ein bisschen schmusen, nichts müssen. Oder lieber aktiv sein, neue Orte entdecken, Erinnerungen schaffen – mit Freunden, Familie, Partnern oder alleine.
Während manche das Glück haben, gerade ihren Traumurlaub zu leben, schiebt sich bei anderen die Realität eher unwirsch dazwischen. Ständig mit den Liebsten zusammen zu sein, kann bisweilen auch herausfordernd sein. Bedürfnisse und Befindlichkeiten treffen aufeinander und spießen sich. Auf kleinerem, heißerem Raum kann sich das rasant verdichten.
Ich schreibe wöchentlich über das Thema Liebesleben. Was beschäftigt dich gerade? Mailen mir gerne an [email protected].
Die Erwartungen an diese heiligen, freien Tage sind hoch, ohne Kompromisse wird es aber kaum gehen. Ruhebedürftige und Action-Liebhaber müssen sich ebenso in der Mitte treffen, wie Eltern und Kinder. Während manche sich auf eine entspannte Paarzeit abseits vom Alltag freuen, ist anderen diese intensive Zweisamkeit schnell zu viel. Die schwierigen Eigenschaften des Gegenübers reisen nämlich mit, sie machen keine Ferien. Man kann sich auch unter Sonnenschirmen und bei Calamari Fritti gehörig auf die Nerven gehen – immerhin mit schönem Ausblick. Den Druck rausnehmen und nicht alles zusammen zu machen, hilft.