Aus einem Nachbarschaftsstreit entwickelte sich eine heimliche Affäre - mit dramatischen Folgen. Eine Frau berichtet gegenüber dem "Daily Star", dass sie sich trotz aller Warnzeichen immer wieder mit einem verheirateten Nachbarn trifft. Beide hätten feste Partner, dennoch könnten sie nicht voneinander lassen.
"Ich bin total fasziniert von dem Kerl, der gegenüber wohnt. Er ist rüpelhaft, brutal und hat eine große Klappe. Er stolziert durch die Gegend, als gehöre ihm der ganze Laden, aber ich werde ganz schwach, wenn er mich so anmacht. Vor ein paar Monaten stürmte er zu meiner Haustür und schrie mich an, weil ich mein Auto zu nah an seinen Lieferwagen geparkt hatte", erklärt die Frau im "Daily Star".
Besonders verwirrend sei für sie, dass der Mann genau das Gegenteil ihres eigenen Partners sei. Während ihr Lebensgefährte als sanft und liebenswürdig beschrieben wird, sei der Nachbar laut ihrer Schilderung rüpelhaft und grob. Trotzdem übe gerade das eine starke Anziehung auf sie aus.
"Ich lud ihn ein, um mit ihm darüber zu reden, und keine drei Sekunden später knutschten wir auf der Treppe und rissen uns gegenseitig die Kleider vom Leib. Die sexuelle Spannung war phänomenal, und der darauffolgende Sex war einfach unglaublich. Jetzt kommt er immer vorbei, wenn seine Frau einkaufen ist und mein Partner arbeitet. Wir können einfach nicht die Finger voneinander lassen", sagt sie im "Daily Star".
Ihr Nachbar sei weder attraktiv noch charmant oder nett. Er mache ihr auch nie Komplimente und interessiere sich "nicht für meine Orgasmen". "Mir ist völlig klar, dass er mich genauso für Sex benutzt wie ich ihn. Ich lebe für unsere schmutzigen, lieblosen Aktionen. Ich werde schon ganz geil, wenn ich mir nur vorstelle, wie er mich aufs Bett wirft und loslegt", verrät sie im "Daily Star".
"Ich weiß nicht, was mit mir los ist. Ich hasse mich dafür, so niederträchtig und schwach zu sein, und doch sind diese verbotenen Treffen der Stoff, aus dem meine Fantasien sind. Sie sind mein Lebensinhalt", wird sie weiter zitiert. Inzwischen sei die Angst vor den Konsequenzen größer geworden.
Auslöser war eine Begegnung in einem Geschäft, als ein Teenager aus der Nachbarschaft sie angesprochen haben soll. "Ich weiß alles über dein schmutziges Geheimnis. Ich höre dich ständig." Seit diesem Moment lebt die Frau nach eigenen Worten in ständiger Sorge, dass ihre Affäre öffentlich wird. Sie fühle sich schuldig und habe panische Angst davor, bloßgestellt zu werden.
"Jetzt bin ich paranoid, habe Angst und fühle mich schuldig, aber nicht schuldig genug, um meinen Partner vor die Tür zu setzen. Was stimmt nicht mit mir? Warum mache ich mir das Leben so schwer", will sie wissen.
Kummerkasten-Tante Jane O'Gorman weiß im "Daily Star" Rat: "In jeder eng verbundenen Gemeinschaft ist immer etwas los. Die Leute sehen und hören alles Mögliche. Selbst wenn der freche Teenager von nebenan nicht piepst, tut es bestimmt jemand anderes."
Und weiter: "Du spielst mit dem Feuer. Am Ende wirst du bloßgestellt und entlarvt. Und dann ist da noch die Sache mit deiner sexuellen Gesundheit. Wie kannst du sicher sein, dass dein widerlicher Liebhaber nicht auch noch mit unzähligen anderen schläft? Stell dir nur vor, wie wütend seine betrogene Ehefrau sein wird."
Die Frau solle keinen Sex mehr mit ihrem Nachbarn haben: "Such dir eine sinnvolle Beschäftigung für deine Freizeit und überleg dir, deinem Partner die Wahrheit zu sagen. Ich weiß, es ist ein Risiko, aber hat er nicht Besseres verdient?"