Schon dritte Teigtascherl-Fabrik in Wien aufgeflogen

Das Gewerbe mit asiatischen Köstlichkeiten boomt offenbar. So sehr, dass illegale Teigtascherl-Fabriken wie Schwammerl aus dem Boden zu schießen scheinen.
Am Freitag wurde in Wien bereits die dritte illegale Teigtascherl-Fabrik von den Behörden ausgehoben. Nach Favoriten und jüngst in Penzing stand dieses Mal eine Wohnung in Döbling im Visier der Ermittler.

Nach Angaben des Marktamtes wurden darin insgesamt sechs Tiefkühltruhen entdeckt. Drei waren voller Teigwaren, in der vierten sollen gefrorene Zutaten wie Hühnerfleisch und Kräuter untergebracht gewesen sein. Die übrigen zwei sollen leer gewesen sein. Zudem soll die winzige Wohnung auch noch mindestens fünf Personen als Schlafquartier gedient haben. Das meldet die Nachrichtenagentur APA.

Aufgeflogen war die illegale Produktionsstätte wohl durch die umfassende Berichterstattung u.a. von "Heute.at". Man habe neue Hinweise aus der Bevölkerung erhalten, so die eine Sprecherin des Marktamtes: "Die hygienischen Zustände waren genauso schlecht wie in den beiden bisher entdeckten Fabriken". Zusätzlich waren beim Zugriff noch das Wiener Büro für Sofortmaßnahmen, Finanzpolizei und Fremdenpolizei beteiligt. Letztere habe Personen festgenommen. Details dazu waren am Freitagnachmittag aber noch nicht bekannt.

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(rcp)

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