Der Noch-Weltranglistenerste im Tennis war Anfang Jänner ungeimpft nach Melbourne gereist, um an den Australian Open teilzunehmen. Eine medizinische Ausnahmegenehmigung, die sich auf einen Corona-Infektion, die am 16. Dezember festgestellt wurde, stützte, sollte die Einreise ermöglichen. Nach einem tagelangen Hin und Her wies schließlich Australiens Einwanderungsminister Alex Hawke den serbischen Tennis-Star aus. Dies bestätigte schließlich ein Bundesgericht - nur Stunden vor dem ersten Spiel in Australien.
Nach dem Fiasko zog sich der 34-Jährige zurück, zeigte sich zuletzt in seiner Heimat Serbien wieder vermehrt in der Öffentlichkeit. Ein Comeback auf dem Tennisplatz ist im ATP-Turnier von Dubai ab dem 19. Februar geplant. Für die Reise in die Vereinigten Arabischen Emirate ist lediglich ein negativer PCR-Test notwendig.
Doch Djokovic könnte mittlerweile geimpft sein. Diesen Schluss lässt jedenfalls die Nennliste für das ATP-1000-Turnier von Indian Wells zu. Denn der 34-Jährige hat für das am 7. März beginnende Turnier in Kalifornien genannt, führt die Setzliste an.
In Indian Wells dürfen allerdings nur vollständig geimpfte Spielerinnen und Spieler antreten, wie die Veranstalter am Mittwoch mitteilten: "Gesundheit und Sicherheit haben oberste Priorität."
Darüber hinaus ist die Einreise in die USA lediglich vollständig geimpften Personen erlaubt. Davon gibt es nur wenige Ausnahmen - wie etwa medizinische Gründe, die eine Impfung unmöglich machen.
Djokovic-Biograph Daniel Müksch erklärte zuletzt, erfahren zu haben, dass sich Djokovic impfen lassen wolle. Der Serbe selbst kündigte an, über das Australien-Theater auspacken zu wollen. Möglicherweise gibt der Serbe dann auch seine Impfung bekannt. Denn dazu schweigt der 34-Jährige vorerst...