Schramböck über Kaufhaus Österreich: "Ist es mir wert"

Wirtschafsministerin Margarete Schramböck (ÖVP) und WKÖ-Präsident Harald Mahrer bei der Präsentation des Kaufhaus Österreich.
Wirtschafsministerin Margarete Schramböck (ÖVP) und WKÖ-Präsident Harald Mahrer bei der Präsentation des Kaufhaus Österreich.WKÖ / OTS
Fast 1,3 Millionen Euro kostete das umstrittene Kaufhaus Österreich – jetzt wird es umgebaut, wie Wirtschaftsministerin Schramböck bestätigt.

Lange hat die Online-Plattform "Kaufhaus Österreich" in ihrer aktuellen Form nicht durchgehalten. Ins Leben gerufen von Wirtschaftsministerium und Wirtschaftskammer, startete sie am 30. November 2020. Die Seite sollte heimische Online-Shops bündeln und besser auffindbar machen – im Grunde eine Linksammlung mit fragwürdiger, eher schlecht funktionierender Suchfunktion. Das Projekt soll vor dem Aus stehen, berichtet das Online-Portal "Der Börsianer".

"Suchfunktion war schlecht"

Gegenüber dem "Kurier" bestätigt Ministerin Schramböck: "Ja, die Suchfunktion war schlecht, daher werden wir sie abdrehen." Ganz aufgegeben soll die Website nicht werden, sondern zur "Plattform für Unternehmer" werden. Diese sollen dort Tutorials finden, mit denen sie ihr E-Commerce-Geschäft ankurbeln können.

Die Ministerin will nicht die gesamten 1,26 Millionen Euro Kosten verschwendet sehen. 70 Prozent des Geldes gehe auch in der neuen Fassung des Kaufhauses auf, die restlichen 30 Prozent seien einfach eine "Förderung" für die 3.000 teilnehmenden Unternehmen. Pro Firma entspreche das 127 Euro an Steuergeld.

Schramböck zum "Kurier": "Das ist es mir in dieser Krise aber auch wert".

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