Schrecksekunde im WM-Showdown von Österreich! Das ÖFB-Team spielt am Sonntagmorgen gegen Algerien um den Aufstieg. Mit einem Sieg oder Remis ist Österreich als Gruppenzweiter weiter und trifft im Sechzehntelfinale auf Spanien – mit einer Niederlage wäre der WM-Traum geplatzt. Sprich: Es geht um alles.
Umso tiefer rutschte den rot-weiß-roten Fans das Herz in Minute elf in die Hose. ÖFB-Rekordtorschütze Marko Arnautovic brachte seinen Gegenspieler Aissa Mandi im Mittelfeld bei einem Zweikampf zu Boden. Es folgten turbulente Momente, in denen Algeriens Spieler vehement Rot forderten.
Schiedsrichter Ilgiz Tantashev zeigte Gelb. Die Wiederholungen ließen die Fans kurz zittern: Arnautovic hatte Mandi vor dem Luftzweikampf erst angesehen, dann mit dem Unterarm dessen Kehle getroffen. Bei sehr strenger Regelauslegung wäre eine absichtliche Attacke im Bereich des Vorstellbaren gewesen. Tantashev und das Referee-Team sahen das, zum Glück für Österreich, anders. Ein Ausschluss wäre so früh in der Begegnung einer Fußball-Katastrophe gleichgekommen.
Nur rund acht Minuten später folgte der nächste kurze Schreckmoment rund um Arnautovic. Der 37-Jährige schlenderte für zwei Minuten nur mehr, anstatt zu laufen. Sein Griff ging in Richtung Oberschenkel, der zu zwicken schien. Auch die Verletzungssorgen verflüchtigten sich aber rasch wieder.