"Hier braucht man Spritzigkeit und Agilität. Denn das ist ein Riesentorlauf, der alles drin hat", leitete Kamerafahrer Sykora ein, bevor er den ersten Lauf des Klassikers auf dem Podkoren mit der Kamerafahrt vorstellte.
Der 56-Jährige war aber wohl zu schnell für den einen oder anderen Pistenarbeiter unterwegs. Zumindest waren während der Fahrt des ORF-Experten noch mehrere Helfer auf der Ideallinie. "Hoffentlich gehen die da aus der Piste", meinte Sykora zunächst noch, als er sich bei seiner Fahrt einigen Hilfskräften näherte.
Doch einer blieb weiterhin auf der Rennlinie, sah den heranbrausenden Kameraläufer wohl nicht – eine besonders brenzlige Situation. Deshalb ließ Sykora einen Warnschrei los. "Hey", rief der Ex-Weltcup-Läufer, machte so auf sich aufmerksam, dies war auch während seines Kameralaufes zu hören. Der Pistenarbeiter verließ den Kurs dann, rutschte beiseite, um für Sykora Platz zu machen. Gefahr bestand nie.
"Fein, dass er da heil heruntergekommen ist. Da wäre ihm fast noch ein Rutscher in die Parade gerutscht", meinte ORF-Kommentator Thomas König nach dem Sykora-Lauf. "Es wird bis zur allerletzten Sekunde gearbeitet, um eine perfekte Piste hinzubekommen", erklärte der Kommentator mit Blick auf die schwierigen Pistenverhältnisse. Denn warme Temperaturen und Regen hatten dem Weltcup-Hang zugesetzt. Die Ideallinie wurde noch mit Salz gebunden.