Schröcksnadel: ÖSV-Stars sollen für Impfung werben

ÖSV-Präsident Peter Schröcksnadel
ÖSV-Präsident Peter SchröcksnadelGEPA
Peter Schröcksnadel möchte Ski-Fahrer lieber heute als morgen gegen das Coronavirus impfen – und sieht darin einen Nutzen für die Allgemeinheit.

ÖSV-Präsident Peter Schröcksnadel zählt mit seinen 79 Jahren zur Corona-Risikogruppe – und hat daher Anspruch auf eine baldige Impfung. Auf die Athleten im Ski-Weltcup trifft das freilich nicht zu. Ein Punkt, der dem Tiroler sauer aufstößt. Bereits mehrmals betonte der oberste Ski-Lehrer des Landes, dass er sich eine rasche Covid-Impfung für die Sportler wünscht. Das kam freilich nicht überall gut an.

"Das zeigt Vertrauen"

"Sie reisen um die ganze Welt, sie setzen sich ja einer gewissen Gefahr aus, können sich schnell was holen", begründet Schröcksnadel seinen Vorschlag. Im Rahmen des Flachau-Slaloms kam ihm nun eine neue Idee. "Wenn sich der Sportler impfen lässt, zeigt er, dass er Vertrauen in die Impfung hat. Dieses Vertrauen werden wir in Zukunft brauchen." Sprich: Manuel Feller und Co. sollen dazu beitragen, die Impf-Skepsis in der Bevölkerung zu bekämpfen. 

Erfreut zeigte sich Schröcksnadel im ORF-Interview über die Tatsache, dass die Rennen in Kitzbühelam kommenden Wochenende durchgeführt werden. "Es gibt keinen Grund, die Rennen abzusagen. In Tirol liegt die Inzidenz bei weit unter 100. Der Wert ist also besser als in anderen Ländern", sagt der ÖSV-Boss. Dass sie im Bezirk Kitzbühel aktuell jedoch bei 173 liegt, sollte an dieser Stelle nicht unerwähnt bleiben.

Angst vor Straßen-Partys

Es gelte jedenfalls aufzupassen, "dass auf den Straßen keine Partys gefeiert werden. Denn das wären Bilder, die um die Welt gehen, obwohl sie mit dem Rennen nichts zu tun haben."

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