In der US-Hauptstadt Washington kam es am Montag zu einer Schießerei in unmittelbarer Nähe des Weißen Hauses. Ein bewaffneter Mann feuerte laut Behördenangaben auf Sicherheitsbeamte, die daraufhin das Feuer erwiderten und den Angreifer verletzten.
Der Vorfall ereignete sich nahe der berühmten National Mall – und zwar kurz nachdem ein Konvoi mit US-Vizepräsidenten JD Vance die Gegend passiert hatte. Vance sei aber vermutlich nicht das Ziel gewesen, teilte der stellvertretende Secret-Service-Direktor Matthew Quinn mit.
"Ob es nun gegen den Präsidenten gerichtet war oder nicht, weiß ich nicht, aber wir werden es herausfinden", sagte Quinn vor Journalisten. Eine Verbindung zu früheren Attentatsversuchen auf US-Präsident Donald Trump wollte er nicht ausschließen.
Der Secret Service hatte zuvor eine verdächtige Person identifiziert, die offenbar eine Schusswaffe bei sich trug. Als der Mann das Feuer auf die Beamten eröffnete, schossen diese zurück.
Der verletzte Angreifer wurde ins Krankenhaus gebracht. Sein Zustand war zunächst nicht bekannt. Auch ein unbeteiligter Jugendlicher wurde bei dem Vorfall leicht verletzt.
Die Schießerei ereignete sich etwas mehr als eine Woche nach einem Schusswaffenangriff beim traditionellen Korrespondenten-Dinner im Washingtoner Hilton-Hotel. Bei diesem Vorfall im Umfeld von Trump war ein 31-jähriger mutmaßlicher Täter unter anderem wegen versuchten Mordes angeklagt worden.