Sicherheits-Lockdown

Weißes Haus abgeriegelt! Schüsse, zwei Gardisten tot

Nahe dem Weißen Haus wurden zwei Nationalgardisten durch Schüsse verletzt. Die Hintergründe des Vorfalls sind noch unklar.
Newsdesk Heute
26.11.2025, 21:13
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In der Nähe vom Weißen Haus sind laut der US-Heimatschutzministerin Kristi Noem zwei Nationalgardisten durch Schüsse lebensgefährlich verletzt worden – sie erlagen später beide ihren Verletzungen. Den Tod der beiden aus West Virginia stammenden Soldaten bestätigte der Gouverneur des US-Bundesstaats, Patrick Morrisey, auf der Plattform X.

Die Schüsse fielen an der Ecke der 17. Straße und H, zwei Straßenblocks nordwestlich vom Weißen Haus. Die beiden Angehörigen der Nationalgarde lieferten sich demnach einen Schusswechsel mit dem mutmaßlichen Täter, bevor sie getroffen wurden. Den Angaben zufolge wurde der Verdächtige festgenommen und auf einer Trage vom Tatort abtransportiert.

Die Lage bleibt angespannt, das Weiße Haus wurde im Zuge eines Sicherheits-Lockdowns abgeriegelt. Es kam zu widersprüchlichen meldungen, nach denen die Nationalgardisten noch am Leben seien, obwohl hochrangige Stellen deren Tod bekanntgegeben hatten. US-Präsident Donald Trump war zum Zeitpunkt der Schüsse nicht vor Ort, er weilte im Thanksgiving-Urlaub in Florida.

Brisant: Trump hatte in der Vergangenheit gegen den Willen der lokalen Behörden den Einsatz von Nationalgardisten in Washington angeordnet. Als Grund nannte er ein Kriminalitätsproblem in der Hauptstadt.

Öffentlichkeit soll Einsatzort meiden

Trumps Sprecherin Karoline Leavitt hatte umgehend bestätigt, dass Trump über die "tragische Situation" informiert wurde. Die Polizei von Washington teilte auf X mit, dass der Einsatzort gesichert und ein Verdächtiger in Gewahrsam genommen worden sei.

Kurz darauf meldete sich Trump auf seinem Netzwerk Truth Social zu Wort und schrieb: "Das Tier, das die beiden Nationalgardisten angeschossen hat – beide lebensgefährlich verletzt und nun in zwei verschiedenen Krankenhäusern –, ist ebenfalls schwer verletzt und wird dennoch einen hohen Preis dafür zahlen."

Und weiter: "Gott schütze unsere großartige Nationalgarde und unser gesamtes Militär und unsere Polizei. Das sind wahrlich großartige Menschen. Ich, als Präsident der Vereinigten Staaten, und alle, die mit dem Büro des Präsidenten verbunden sind, stehen an Ihrer Seite!"

Die Polizei riet der Öffentlichkeit weiter, das Gebiet zu meiden. Die Nationalgarde reagierte zunächst nicht auf eine Bitte um Stellungnahme durch CNN. "Das Weiße Haus ist informiert und überwacht diese tragische Situation aktiv", erklärte Leavitt und fügte hinzu: "Der Präsident wurde informiert."

{title && {title} } red, {title && {title} } Akt. 26.11.2025, 22:41, 26.11.2025, 21:13
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