Ausfall in Kurve vier

Schumacher-Debüt endete nach Crash beim Rennarzt

Mick Schumacher hat ein unglückliches IndyCar-Debüt hingelegt – sein Rennen war schon nach vier Kurven beendet.
Sport Heute
02.03.2026, 21:57
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Mick Schumacher stand in der Sonne von Florida und versuchte, irgendwie diesen verkorksten Saisonstart zu erklären. "Das ist Racing", sagte er geknickt nach seinem IndyCar-Debüt, das in den Straßen von St. Petersburg (US) nach einem Unfall schon in der vierten Runde abrupt beendet war: "Sehr bedauerlich."

Umso mehr, weil Schumacher keine Schuld traf. Vor dem vom 21. Startplatz ins Rennen gegangenen 26-Jährigen waren Sting Ray Robb und Santino Ferrucci in die Streckenbegrenzung geknallt, Schumacher konnte nicht mehr ausweichen.

Eine "Kettenreaktion", meinte der Deutsche, der im ersten Moment noch dachte: "Oh, kann ich das Ding hier rausbekommen?" Doch die Sicherheitsleute eilten sofort zu Schumachers Dallara Honda, der Motor wurde abgestellt und Schumacher zum Rennarzt gebracht. Passiert ist dem Sohn von Formel-1-Rekordweltmeister Michael Schumacher nichts, aber sein erstes Rennen nach dem Wechsel in die US-Serie hatte er sich anders vorgestellt.

Schon das schwache Qualifying lief nicht nach Plan, mit dem Start vom 21. Platz (von 25) habe er sich selbst in eine "besonders schwierige Lage" gebracht. Dann der Unfall. "Das war frustrierend", schrieb er später bei Instagram, aber: "Wir hätten nichts anders machen können."

Schnell blickte er schon wieder nach vorn: "Es gibt einiges zu lernen und zu erledigen. Nächste Woche geht's weiter!" Und dann wartet auf Schumacher beim zweiten von 18 Saisonrennen in Phoenix/Arizona ein ganz besonderes Abenteuer – es steht das erste von sechs Oval-Rennen an. Trotz allem könne er "definitiv Erkenntnisse mitnehmen".

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