Die militärische Eskalation im Nahen Osten hat auch auf die Sportwelt Auswirkungen. Vor allem deshalb, weil der Luftverkehr zum Teil lahmgelegt wurde. Betroffen ist unter anderem die Formel 1, die am Sonntag in Melbourne in die Saison startet. Ob es alle Beteiligten – neben den Piloten vor allem Mechaniker, Ingenieure und Betreuer – rechtzeitig nach Australien schaffen, wird sich weisen.
"Die Formel 1 als Organisation ist sehr gut darin, Menschen rund um die Welt zu bewegen. Das ist ihre Aufgabe. Es werden keine Auswirkungen auf unser Rennen erwartet", sagt der Geschäftsführer des Grand Prix von Australien, Travis Auld. Er bezifferte die Zahl der Betroffenen auf etwa 1.000 Personen. Ihre Flüge mussten demnach alle umgebucht werden. Die Autos wurden in Containern bereits an die Strecke geliefert.
Nach Australien stehen die Rennen in China (15. März) und Japan (29. März) auf dem Programm. Danach ginge es jedoch in Bahrain (12. April) und Saudi-Arabien (19. April) weiter. Ob die beiden Grand Prix ausgetragen werden können, ist aktuell schwer abzuschätzen.
"Wie immer beobachten wir solche Situationen aufmerksam und arbeiten eng mit den zuständigen Behörden zusammen", zitierten Medien einen Sprecher der Formel 1.
Die letzten beiden Saisonrennen finden ebenfalls im Nahen Osten statt. Katar am 29. November und traditionell als Schlusspunkt Abu Dhabi am 6. Dezember sollen das Formel-1-Jahr beschließen.