Krieg trifft Königsklasse

Raketenalarm in Bahrain! Große Sorgen um F1-Saisonstart

Mitarbeiter der Formel-1-Teams mussten sich vor iranischen Angriffen in Sicherheit bringen, die Flughäfen sind dicht. Der Saisonstart ist ungewiss.
Sport Heute
01.03.2026, 21:30
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Was als Reifentest begann, endete im Ausnahmezustand! Am Bahrain International Circuit standen am Wochenende Testfahrten auf dem Programm. Pirelli wollte unter anderem neue Regenreifen erproben, Teams wie McLaren und Mercedes waren vor Ort. Doch mit Beginn der iranischen Angriffe war sofort Schluss: Tests abgebrochen, Mitarbeiter zurück in die Hotels, Sicherheitsalarm – und große Sorgen wegen dem Saisonstart.

Raketen nahe der Rennstrecke

Der Iran beschoss am Samstag einen Flughafen der US-Armee – nur 15 Kilometer südlich der Strecke. Zudem wurde ein Hochhaus in Bahrains Hauptstadt Manama getroffen. Auch Katar, Dubai und Abu Dhabi meldeten Raketen- und Drohnenangriffe. Die Folge: Der Luftraum wurde dicht gemacht. Große Drehkreuze wie Dubai, Abu Dhabi und Doha stellten den Flugbetrieb weitgehend ein.

Für die Formel 1 ist das ein Albtraum: Circa 2000 Mitarbeiter der Rennställe müssen nach Australien und kommen aktuell nicht weg. Am 8. März steigt in Melbourne der Saisonauftakt – doch die Anreise wird zur Zitterpartie. Wie die Menschen nach Down Under kommen ist nämlich noch unklar – im Raum stehen Routen über Hongkong oder Singapur.

Die Formel-1-Betätigten wählten aber auch andere Wege: Mechaniker der Racing Bulls strandeten auf dem Weg über Dubai zwischenzeitlich in Bologna. Mercedes-Mitarbeiter wurden hektisch auf andere Flüge umgebucht. Immerhin: Bei den Silberpfeilen zeigt man sich optimistisch, rechtzeitig in Australien zu sein.

Rennen in Bahrain in Gefahr?

Von der Formel 1 heißt es offiziell nur, man "beobachte die Situation". Auch mit Blick auf die kommenden Rennen in Bahrain (12. April) und Saudi-Arabien (19. April). Noch größer sind die Sorgen allerdings in der Formel 2. Dort startet die Saison bereits am 6. März in Melbourne – doch einige Teams melden, dass Teile ihrer Ausrüstung an den geschlossenen Golf-Flughäfen festhängen.

{title && {title} } red, {title && {title} } Akt. 01.03.2026, 21:33, 01.03.2026, 21:30
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