Deutliche Worte in „Drive to Survive“! In der neuen Staffel der Netflix-Doku bekommt Franco Colapinto von Alpine-Berater Flavio Briatore eine heftige Abreibung verpasst.
In einer Szene der achten Staffel kommt es zu einer angespannten Teambesprechung zwischen den Alpine-Piloten und Briatore. Der Italiener übt dabei scharfe Kritik am Argentinier. Colapinto hatte in der Vorsaison ab dem Grand Prix der Emilia-Romagna Jack Doohan ersetzt, konnte jedoch nicht an seine überzeugenden Auftritte bei Williams im Jahr zuvor anknüpfen. Am Ende blieb er – ebenso wie Doohan, der nur sechs Rennen bestritt – ohne WM-Punkte.
"Wir müssen Bilanz ziehen und akzeptieren, dass wir bislang keinen guten Job gemacht haben. Von euch beiden hat Pierre eindeutig besser performt. Jetzt müssen wir anfangen, Punkte zurückzuholen", stellt Briatore klar und verweist auf Teamkollege Pierre Gasly.
Als Colapinto Verbesserungen am Auto fordert, verschärft sich der Ton weiter. "Ist mir egal. Ich entscheide, was ich tue. Du bist das Problem. Du musst verstehen, dass du deine Leistung steigern musst, denn das ist entscheidend", fährt Briatore den jungen Fahrer an.
Während Briatore kein Blatt vor den Mund nimmt, wählt Alpines Managing Director Steve Nielsen eine diplomatischere Linie. Er betont, Colapinto brauche Zeit, um sein Potenzial voll zu entfalten – insbesondere mit Blick auf seine erste komplette Formel-1-Saison 2026.
Der Argentinier stehe noch am Anfang seiner Karriere, so Nielsen, und werde – wie viele junge Fahrer – Höhen und Tiefen erleben. Das Team wolle ihn bestmöglich unterstützen, damit er seine Geschwindigkeit maximieren und langfristig auf Augenhöhe mit Gasly fahren könne.