Plötzlich lag Baby da

Schwangere verschläft die Geburt ihres Kindes komplett

Carolina Moreno aus Kanada schlief nach einer Periduralanästhesie (PDA) ein. Als sie aufwachte, lag ihr Sohn bereits unter der Decke.
Newsdesk Heute
03.07.2026, 21:45
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Etwas im Schlaf zu schaffen, hat für Carolina Moreno seit April eine ganz neue Bedeutung. Die 27-Jährige brachte vor wenigen Wochen ihr drittes Kind zur Welt – und bekam davon nichts mit.

Eigentlich hatte Carolina ganz andere Pläne. Wie schon bei ihren ersten beiden Geburten wollte sie auch diesmal den besonderen Moment auf Video festhalten. Doch als sie in der 40. Schwangerschaftswoche ins Krankenhaus kam, lief alles anders.

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Im Kreißsaal stellte sich heraus, dass das Baby nicht ideal lag. Die werdende Mutter hatte starke Schmerzen und entschied sich für eine Periduralanästhesie, kurz PDA. Dabei wird über einen Katheter ein Schmerzmittel verabreicht, das die Geburt erträglicher machen soll.

Doch bei Carolina wirkte die PDA zunächst nicht wie erhofft. Sie drückte laut eigenen Angaben mehrmals auf den Knopf, um sich eine Dosis zu verabreichen. Zusätzlich bekam sie Lachgas und fühlte sich dadurch benommen. Sie sei aber davon ausgegangen, dass das Gerät eine Überdosierung verhindere.

Gegen 4 Uhr in der Früh schlief Carolina trotz starker Schmerzen ein. Erst kurz vor 7 Uhr wurde sie von einer Krankenschwester geweckt. Ein Monitor hatte Alarm geschlagen, weil die Sensoren den Herzschlag des Babys nicht mehr erfassen konnten.

Plötzlich war es da

Carolina bekam sofort Angst. Noch halb im Schlaf rechnete sie damit, gleich zu einem Notkaiserschnitt gebracht zu werden. Als sie sich für die Untersuchung auf den Rücken drehte, bemerkte die Krankenschwester, dass sich ihr Bauch "wirklich seltsam" anfühle.

Dann spürte Carolina plötzlich etwas im Bett, direkt neben ihren Beinen. Als die Decke angehoben wurde, war der Schock perfekt: Ihr Baby war bereits da. Die 27-Jährige hatte ihren Sohn geboren, während sie schlief.

Der Bub lag zwar ungewöhnlich ruhig unter der Decke, war aber wohlauf. Für Carolina war der Moment trotzdem schwer zu verarbeiten. Sie sagt, sie fühle sich um den Augenblick der Geburt betrogen.

Am schlimmsten sei für sie aber die Angst gewesen, ihr Baby womöglich nicht mit nach Hause nehmen zu können. Der Moment, in dem sie glaubte, sein Herzschlag sei nicht mehr da, habe sie traumatisiert.

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