Schreckliche Tat in Wien

Schwer misshandelt – Täter ließ Frau zum Sterben zurück

Eine 26-Jährige wurde von einem unbekannten Täter misshandelt und in ihrer Wohnung zurückgelassen. Das Opfer kämpft im Spital um sein Leben.
Maxim Zdziarski
06.02.2026, 12:49
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Dramatische Szenen am Donnerstagmittag im Wiener Fasanviertel: Gegen 13 Uhr wurde in der Landstraße eine Wohnung von Einsatzkräften geöffnet, nachdem die Mutter einer 26-jährigen Frau ihre Tochter nicht mehr erreichen konnte. Die besorgte Frau erstattete schließlich bei einer Polizeiinspektion in Niederösterreich Anzeige – "Heute" berichtete.

Bist du von Gewalt betroffen? Hier findest du Hilfe

Frauenhelpline (rund um die Uhr, kostenlos): 0800 222 555
Männernotruf (rund um die Uhr, kostenlos): 0800 246 247
Rat auf Draht: 147
Autonome Frauenhäuser: 01/ 544 08 20
Polizei-Notruf: 133

Als die Polizei die Wohnung in der Wiener Landstraße aufbrach, bot sich den Beamten ein erschütterndes Bild. Die junge Frau lag schwerst verletzt in ihrer Wohnung. Nach "Heute"-Informationen dürfte sie dort schon länger gelegen sein - sie war völlig dehydriert.

Die österreichische Staatsbürgerin wies zahlreiche Hämatome, Prellungen und Abschürfungen am gesamten Körper auf. Nach ersten Einschätzungen dürfte sie massiv misshandelt und anschließend  schwer verletzt zurückgelassen worden sein.

Frau (26) schwer misshandelt

Die Berufsrettung Wien versorgte die 26-Jährige umgehend notfallmedizinisch und brachte sie in ein Krankenhaus. Dort stellten die behandelnden Ärzte fest, dass die Verletzungen durch erhebliche Gewaltanwendung verursacht worden sein könnten. Auch ein mögliches Sexualdelikt kann aufgrund der Verletzungen derzeit nicht ausgeschlossen werden.

Die Frau wurde in den Schockraum gebracht und schwebt nach wie vor in Lebensgefahr. Sie war bislang nicht ansprechbar, weshalb eine Befragung zum Tatgeschehen noch nicht möglich war.

Was sich also in der Wohnung tatsächlich abgespielt hat, ist aktuell völlig unklar. Das Landeskriminalamt Wien hat die Ermittlungen übernommen. Die Kriminalisten ermitteln derzeit in alle Richtungen.

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