Nach Evakuierung

Sie war auf "Hanta-Kreuzer" – Französin schwer erkrankt

Nach dem Hantavirus-Ausbruch auf der "Hondius" kämpfen Experten um das Leben einer schwer erkrankten Französin. Drei Menschen starben bereits.
Newsdesk Heute
12.05.2026, 22:02
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Nach der Evakuierung des Kreuzfahrtschiffs "Hondius" wegen eines Hantavirus-Ausbruchs ist eine Französin, die von Bord geholt wurde, schwer erkrankt. Die Frau leidet laut Infektiologe Xavier Lescure vom Bichat-Krankenhaus in Paris an der "schwersten Form" des von südamerikanischen Hantaviren ausgelösten kardiopulmonalen Syndroms. Die Betroffene ist über 65 Jahre alt, hat Vorerkrankungen und musste an eine künstliche Lunge angeschlossen werden.

Die erkrankte Frau und vier weitere französische Passagiere wurden direkt nach ihrer Ankunft in Paris am Samstag isoliert. Am Sonntag hat sich der Zustand der Frau verschlechtert, sie wurde positiv auf das Hantavirus getestet. Die vier anderen Franzosen sind weiterhin negativ und es geht ihnen gut, wie Gesundheitsministerin Stéphanie Rist sagte.

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Virus forderte drei Tote auf "Hondius"

An Bord der "Hondius" war es während einer Kreuzfahrt von Argentinien zu den Kapverden zu einem Hantavirus-Ausbruch gekommen. Drei Passagiere sind gestorben: ein niederländisches Ehepaar und eine Deutsche. Bei zwei von ihnen wurde das Virus nachgewiesen, beim dritten Todesopfer gilt eine Hantavirus-Infektion laut Weltgesundheitsorganisation (WHO) als wahrscheinlich.

Bei insgesamt sieben weiteren mittlerweile evakuierten Insassen der "Hondius" wurde das Virus laut WHO bestätigt, bei einem weiteren Fall gilt eine Infektion als "wahrscheinlich".

Mehr als 120 Passagiere und Besatzungsmitglieder haben am Sonntag und Montag das Kreuzfahrtschiff verlassen und sind von Teneriffa aus mit Sondermaschinen heimgeflogen. Wie die niederländischen Behörden am Dienstag mitgeteilt haben, wurden alle 26 Passagiere des ersten Evakuierungsflugs am Sonntag mittlerweile negativ auf das Virus getestet. Später sind noch zwei weitere Flugzeuge mit insgesamt 28 Evakuierten in den Niederlanden gelandet.

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