Überflutungen, Erdrutsche

Schwere Sintflut-Unwetter suchen Norditalien heim

Nach Dauerregen am Wochenende kämpft Norditalien mit Überflutungen, Erdrutschen und Schäden – in Genua stürzte eine Mauer ein.
André Wilding
17.11.2025, 09:30
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Sintflutartige Regenfälle haben am Wochenende große Teile Norditaliens heimgesucht. Besonders betroffen war die Küstenregion Ligurien, aber auch in der Toskana und Emilia-Romagna gab es massive Schäden.

Stromleitungen unterbrochen

In Genua, wo die Straßen zeitweise wie Flüsse wirkten, stürzte im Stadtteil Pegli eine Stützmauer ein. Mehrere Autos wurden beschädigt, Gas- und Stromleitungen mussten unterbrochen werden.

Nahe der Standseilbahn Sant’Anna fiel ein Baum um – die Feuerwehr musste Passagiere aus einer blockierten Kabine befreien. Verletzt wurde niemand, doch der Betrieb der Bahn wurde vorübergehend eingestellt.

Erhöhte Alarmbereitschaft

Die Stadtverwaltung Genua rief die Bevölkerung eindringlich dazu auf, gefährdete Bereiche wie Brücken, Unterführungen und Flussufer zu meiden. Auch städtische Parks, Gärten und Friedhöfe bleiben vorerst geschlossen.

In der nördlichen Toskana sorgten die Regenmassen in der Provinz Lucca für Erdrutsche. Die Einsatzkräfte bleiben angesichts der Wetterprognose weiter in Alarmbereitschaft. Laut italienischem Zivilschutz ist noch keine Entspannung in Sicht – im Gegenteil: In Norditalien und der Toskana könnten sich die Unwetter in den nächsten Stunden weiter verschärfen.

Wetter-Prognose für Österreich

Am Montag bleibt es trüb und häufig nass. Am Abend sinkt die Schneefallgrenze von Norden her gegen 700 Meter, dann lässt die Intensität aber nach. Bei lebhaft, im Osten auch kräftig auffrischendem und auf West bis Nordwest drehendem Wind beginnt es abzukühlen, von Nordwest nach Südost liegen die Höchstwerte zwischen 5 und 10 Grad.

Der Dienstag startet im Nordosten oft sonnig, meist aber mit dichten Wolken und in den Voralpen vereinzelt mit leichtem Schneefall. Tagsüber stellt sich verbreitet ein freundlicher Sonne-Wolken-Mix ein und es trocknet ab. Bei zunächst mäßigem bis lebhaftem, am Nachmittag nachlassendem Nordwestwind kommen die Temperaturen nicht mehr über 2 bis 8 Grad hinaus.

Am Mittwoch scheint nach Nebelauflösung zunächst häufig die Sonne, am Nachmittag ziehen besonders im östlichen Flachland mit mäßigem Südostwind hochnebelartige Wolken durch. Es bleibt jedoch trocken. Nach einem verbreitet frostigen Start werden tagsüber 1 bis 6 Grad erreicht.

{title && {title} } wil, {title && {title} } Akt. 17.11.2025, 10:57, 17.11.2025, 09:30
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