Monika Gruber hat Andreas Gabalier in ihren Podcast "Die Gruaberin" eingeladen. Im Gespräch geht es um die Frage, warum der gesellschaftliche Austausch immer schwieriger wird.
Für "ServusTV On" spricht die Kabarettistin diesmal mit ihrem befreundeten Musiker unter anderem über den Umgang miteinander – eine Entwicklung, die beide kritisch sehen.
Gruber will von Gabalier wissen: "Haben wir verlernt, miteinander zu kommunizieren und Meinungen auszutauschen?" Seine Antwort kommt prompt: "Ja, definitiv!" Das digitale Zeitalter und soziale Medien hätten dazu beigetragen, dass vieles nur noch nach dem Prinzip "Daumen nach oben, Daumen nach unten" funktioniere.
"Nur noch Überschriften lesen...", wirft Gruber ein. Gabalier ergänzt: "Mit Inhalt beschäftigt sich überhaupt noch kaum jemand." Die Folge: "Es wird sehr, sehr schnell polarisiert." Für den "Volks-Rock'n'Roller" eine "schwierige, schwierige Zeit", die er eher "bescheiden" als spannend findet.
Gleichzeitig versucht er, die Ursachen zu verstehen: "Da versuche ich mir immer ein Bild zu machen. Warum wühlt dies und jenes auf? Warum gehen die Leute auf die Straße? Warum wird so aufeinander eingehaut?" Er frage sich, warum man "den Konsens verloren hat, diese Gesprächsbasis", worauf Gruber zustimmend reagiert.