Der Schwimmrock sorgt für Gesprächsstoff. Nachdem der Retro-Trend auf großes Interesse gestoßen ist, wird nun unter den "Heute"-Lesern heiß diskutiert. Für die einen ist das modische Comeback eine stilvolle Alternative zum String, für andere einfach unnötig. Ob der Retro-Trend überhaupt in Wiens Bädern erlaubt ist, verrät Sprecher Martin Kotinsky.
Unter dem Artikel gingen zahlreiche Kommentare ein – und viele davon sprechen sich klar für mehr Stoff am Strand aus. "Der Schwimmrock ist für mich erotischer als alles andere", schreibt ein Leser. Ein anderer User oder Userin stellt klar: "Finde ich hübsch."
Besonders häufig wird der Wunsch nach etwas mehr Bedeckung geäußert. "Nicht jeder Mensch hat eine Figur für einen String", heißt es unter anderem. Und eine Person meint: "Das kann man sehen, wie man will. Ich finde halt, wenn zwischen einem Schnürl die Backerl raushängen, ist das nicht gar so toll. Da ist etwas mehr Stoff schon schöner."
Ein weiterer Kommentar bringt es kurz auf den Punkt: "Schaut sowieso besser aus, finde ich."
Bei vielen stellte sich aber auch eine ganz praktische Frage: Ist ein Schwimmrock in öffentlichen Freibädern überhaupt erlaubt? Die Antwort lautet: Ja – sofern es sich tatsächlich um Badekleidung handelt.
„Wenn es sich vom Stoff her um eine Badekleidung handelt, sind auch Schwimmröcke erlaubt.“
Martin Kotinsky, Sprecher der Wiener Bäder, stellt gegenüber "Heute" klar: "Badegäste haben saubere und sichere Badekleidung zu tragen. Wenn es sich vom Stoff her um eine Badekleidung handelt, sind auch Schwimmröcke erlaubt."
Entscheidend ist also nicht der Schnitt, sondern das Material. Baumwollröcke oder normale Straßenkleidung bleiben tabu, spezielle Schwimmröcke aus Badestoff sind hingegen problemlos zulässig.
Der Schwimmrock erlebt derzeit ein Comeback. Stars wie Kylie Jenner oder Sängerin Zara Larsson setzen wieder auf den Retro-Look, der bereits in den 1950er-Jahren beliebt war.
Ob sich der Trend langfristig gegen knappe Bikinis durchsetzt, bleibt offen. Eines zeigt die Diskussion aber schon jetzt: Kaum ein Kleidungsstück sorgt heuer am Badesee für so viel Aufsehen wie der kleine Rock über der Bikinihose.