Österreich hat sich erstmals seit 1998 wieder für eine Fußball-Weltmeisterschaft qualifiziert. Für David Alaba ist es damit die erste WM als aktiver Spieler. Aufgrund seiner langwierigen Knieverletzung konnte der Real-Madrid-Legionär in der Qualifikation zwar nur wenig beitragen, dennoch schaffte es der Wiener in den WM-Kader von Teamchef Ralf Rangnick.
"Heute" traf Deutschlands Fußball-Legende Lothar Matthäus bei einem Event von "Interwetten" in Wien. Dort äußerte sich der Weltfußballer von 1990 auch zur Zukunft von Alaba.
Auf die Entscheidung von Real Madrid angesprochen, den Vertrag des Österreichers nicht zu verlängern, meinte Matthäus: "Das ist keine Überraschung. Er war in den letzten Jahren öfter im Krankenhaus als auf dem Platz. Das tut mir leid für ihn."
Auch sportlich sieht Matthäus Alaba bei der WM nicht zwingend in der Startelf: "Ich sehe ihn nicht als Stammspieler. Er ist wichtig für die Kabine und als Bindeglied zwischen Mannschaft und Trainerteam. Aber wenn es um die entscheidenden Momente geht, wird dir ein Alaba, bei allem Respekt, keine Tore schießen."
Für die Zukunft des Wieners sieht der ehemalige Bayern-Star vor allem zwei Optionen: "Wenn er sich fit fühlt, würde ich ihm Saudi-Arabien oder die USA empfehlen. Dort suchen sie immer Spieler mit seinem Namen und seiner Erfahrung."