David Alaba wird Real Madrid nach dem Ende dieser Saison verlassen, das steht fest. Die Interessenten stehen bereits Schlange – ob Italien, Saudi Arabien oder die USA, seinen zukünftigen Lebensmittelpunkt kann sich der Innenverteidiger aussuchen. Neben zahlreichen Top-Klubs hat sich jetzt auch ein österreichischer Verein in das Werben um den ÖFB-Kapitän eingeschaltet.
Dabei handelt es sich um keinen geringeren Klub als den ehemaligen Serienmeister Red Bull Salzburg, wie die italienische Sport-Zeitung "Corriere dello Sport" berichtet. Demnach wollen die Bullen den Innenverteidiger als Mentor für ihre jungen Talente im Red-Bull-Kosmos verpflichten.
Im Werben um den Star haben die Österreicher aber namhafte Konkurrenz. Denn aktuell befindet sich Star-Berater Pini Zahavi in Italien, um mit den Top-Klubs AC Mailand und Juventus Turin über einen Transfer zu verhandeln. Angebote aus Saudi-Arabien liegen Alaba bereits länger vor, auch ein Wechsel in die MLS soll durchaus Thema sein.
Fest steht: Mit den teils „millionenschweren Gehaltsangeboten” wird Salzburg nicht mithalten können, Alaba dürfte wohl gehaltstechnisch den Rahmen des Bundesligisten sprengen. Salzburg könnte dennoch aufgrund anderer Faktoren reizvoll sein. Zum einen wäre der Innenverteidiger bei einem Engagement nahe an der Heimatstadt seiner Frau, Shalimar, München, und seiner Wahlheimat, Kirchberg in Tirol.
Zum anderen lief der ÖFB-Kapitän noch nie in der heimischen Bundesliga auf, was er durchaus als reizvolle Aufgabe empfinden könnte. Für Kontroversen würde ein Transfer an die Salzach aber vor allem bei seinem Jugendklub Austria Wien sorgen. Dort wurde der ÖFB-Kapitän fußballerisch groß und hält als Investor aktuell knapp zwei Prozent der Veilchen.