Social Distancing im Flugzeug? Praktisch nicht umsetzbar. Deshalb tüfteln Designer an einer praktischen Umsetzung. Auf diese Weise könnten Flugzeuge bis auf den letzten Platz aufgefüllt werden.
Noch steht gar nicht fest, ab wann wir wieder in den Urlaub fliegen dürfen, und wohin. Dennoch stellen sich viele die Frage, ob es überhaupt sinnvoll ist in ein Flugzeug zu steigen. Denn wirklich viel Platz zu Fremden hat man ja nicht.
Aviointeriors SpA, ein italienisches Unternehmen, das sich auf die Fertigung von Flugzeugsitzen spezialisiert hat, hat eine kreative Lösung für das Problem gefunden. Die Ingenieure entwickelten einen Sitz, bei dem alle drei in einer Reihe sitzenden Personen räumlich getrennt sind.
Getauft haben sie die Idee nach Janus, dem römischen Gott des Anfangs und des Endes. "Das Arrangement von 'Janus' erlaubt es den drei Passagieren separiert von einander zu sitzen. Durch den mittleren Sitz wird eine schützende Barriere zwischen den Personen aufgebaut", heißt es von Seiten des Unternehmens.
Bleibt die Frage der praktischen Umsetzung offen. Experten vermuten, dass es durch dieses Konzept zu Schwierigkeiten bei der Bedienung der Fluggäste kommen könnte. Eine wohl praktikablere, allerdings auch wenig sichere Lösung wäre der zweite Vorschlag von Aviointeriors SpA (siehe Diashow). Denn hier würden wie gewohnt alle nebeneinander sitzen, allerdings von nicht ganz durchgängigen Plexiglas-Scheiben getrennt.
Es ist nicht die einzige Idee, die einen Sommerurlaub trotz Corona denkbar erscheinen lässt. Bereits vor einigen Tagen kam die Idee auf, Strände mit Plexiglasboxen zu bestücken. Auf diese Art und Weise wären die einzelnen Gruppen von Sonnenhungrigen voreinander geschützt.
Aber nicht nur an den Stränden sollen solche Plexiglasboxen zum Einsatz kommen. Fotos des Unternehmens werben dafür, diese auch in Restaurants aufzustellen. So könnte jeder Sitzplatz vom Rest des Tisches abgetrennt werden. Das romantische Händchenhalten beim Candlelight Dinner muss dann wohl entfallen.